Lichtuhr-verwandtes Problem

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Moderator: nocheinPoet

Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon fallili » Freitag 18. April 2014, 12:45

Na, da hast Du mir ja ein schönes "Osterei" gelegt.

Aber eigentlich sind das dann ja nur 3 Lichtuhren (eine im Sekundentakt die anderen beiden langsamer).
Ich hoff ich schaff es, das durchzudenken ohne Verwirblungen im Hirn.


Auch Dir frohe Festtage
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 19. April 2014, 09:24

Moin fallili und Andere,

schön das mein Beispiel so viel Resonanz findet, das „Zitat“ von Kurt mit Lübecker ist mir nicht klar, aber bei Kurt ist das nichts Ungewöhnliches. Der gute Reiner Bergner alias REBE hat auch Freude daran gefunden. An Reiner sei gesagt, er kann auch gerne hier auf AT zum Thema schreiben, bisher traut sich ja nur Kurt hier den Vertretern der Physik direkt in die Augen zu blicken.

Das Harald Maurer so peinlich an dem MME scheitert ist mehr als bezeichnend für das physikalische Verständnis der „Kritiker“, wobei er in der Gesellschaft von All und den anderen Leuchten und im Vergleich zu deren Wissen und geistigem Kontingent noch eine relativ gute Figur abgibt. Nur als „Veranstalter“ des Jupiterexperimentes ist so eine Begriffsstutzigkeit natürlich mehr als peinlich zu nennen. Aber ich komme vom Thema ab und darum zurück zum Experiment, ich möchte es einwenig konkretisieren.

Es bedarf nicht drei Signalen, wollte nur mal sehen, wie wer das so interpretiert, dazu an Reiner, es ist das Signal das nach hinten läuft, dass später vom „bewegten“ Beobachter senkrecht gemessen wird und nicht das nach vorne laufende Signal. Ja ist wirklich so fallili. ;)

Ich erkläre es mal, dazu haben wir Regen und ein Zug mit zwei Fenstern. Der Zug steht einseitig windgeschützt, dort fällt der Regen senkrecht von oben am Fenster vorbei. Am gegenüberliegenden Fenster weht ein Wind von hinten und somit fällt der Regen dort schräge von hinten nach vorne. Wer aus dem Fenster schaut, bekommt den Regen von hinten ins Gesicht.

Bis hier sollte jeder mitkommen können, wenn er denn mag. Nun lassen wir den Zug genauso schnell wie den Wind von hinten fahren, er gleicht den Wind also genau aus. Der Regen der eben noch schräg von hinten ins Gesicht fiel, fällt nun senkrecht von oben auf den Kopf. Und der Regen der eben noch senkrecht von oben am Fenster vorbei fiel, fällt nun schräge und kommt von vorne.

Gleiches gilt für die Lichtuhr, wobei man Anstelle des Lichtsignals auch ein Flummi im Zug hüpfen lassen könnte.

Bevor wir uns über das Licht und dessen Weg und Geschwindigkeiten unterhalten, schlage ich vor das ganze ohne Einstein und der SRT mal klassisch zu betrachten. Also nur mit der GT arbeiten und zwischen beiden Systemen hin und her transformieren. Und wenn das klar und richtig verstanden ist, dann wird der Flummi durch ein Photon ersetzt und wir schauen es uns dann mal an.


Lieben Gruß

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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon fallili » Samstag 19. April 2014, 14:24

Hallo Poet

Ich bin gerade am "Verzweifeln" weil Harald eine so eigenartige Meinung zum MMI vertritt.
Da ich Zeit hab schreib ich auch im M... glaub aber dass es nix helfen wird.

Dein Beispiel mit den schrägen Lichtstrahlen hat mir ganz gut gefallen.

Hab das weitergesponnen und mir mehrere unterschiedlich "schräge" Lichtstrahlen vorgestellt.
Dann hab ich dementsprechend viel unterschiedliche "Lichtuhren" die unterschiedliche Zeittakte haben.

Und nun kann ich aber zu jedem schrägen Lichtstrahl einen Beobachter annehmen der sich so schnell bewegt, das der Lichtstrahl für ihn gerade ist.
Da die Entfernung zwischen den Spiegelflächen für alle weiterhin 300 000 km beträgt, wird jeder feststellen, dass die jeweilige Lichtuhr für ihn (und nur für ihn) im Sekundentakt "tickt".

Besser kann man fast gar nicht aufzeigen, das bewegte Beobachter auch unterschiedliche Zeitmaße haben müssen.

Ich hab auch nix dagegen, wenn im M... Leute vehement die SRT ablehnen und konsequent bei der Äthertheorie bleiben.
Da gibt es ja dann auch gar keine Diskussionsmöglichkeit - geht einfach nicht.

Aber dann müsste auch irgendwann mal ein Beweis für die Existenz von Äther gebracht werden, und nur die Beweise für die SRT als "falsch und erlogen" hinzustellen reicht halt nicht.
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 20. April 2014, 00:41

Moin Kurt,

bin ja echt überrascht, Du rechnest wirklich mal selber was aus? Dann sei Dir gesagt, unter Deinen Vorgaben hast Du Recht, gibst Du für den Regen v_max = 3 m/s vor, dann und nur dann stimmt Deine Rechnung. Aber auch fallili hat Recht, denn normal addiert sich die Windgeschwindigkeit auf die des Regen, und zwar geometrisch. Rechne Anstelle der Zeitdauer mal die Geschwindigkeit aus. Ansonsten, willst Du mit dem Beispiel Richtung Lichtuhr, dann muss der Regen eine konstante Geschwindigkeit haben, so wie Du es vorgegeben hast.
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 26. April 2014, 15:01

Moin Fallili (habe mir mal ein großes "F" erlaubt...),

hier mal ein Link mit Animationen zum MME Thema im MAHAG: http://www.leifiphysik.de/themenbereich ... mulationen

Dann kannst Du hier auch MAHAG ausschreiben, ist kein Unwort und Dir steht es frei überall zu schreiben, musst Dich nicht rechtfertigen, wenn Du auch dort schreibst. Wo Du hier aber im Forum Trolle in Aktion erkennst, würde mich schon noch interessieren. Du hast dazu ja was im MAHAG geschrieben.

Zu dem MME, da beißt Ihr (Du, Ernst und Chief) auf Granit bei Harald und auch bei Highway. Harald lügt im Übrigen auch, wenn er sich nicht anders aus einer peinlichen Situation befreien kann. Das war damals sehr schön im Dialog mit Lübecker zu erkennen, die TAI Sekunde wollte Harald auf Biegen und Brechen ja als SI-Sekunde verkaufen. Lass Dich da nicht täuschen, Harald ist da nicht wirklich viel fairer im Dialog, wenn es seine Fehler sind die aufgedeckt werden wird er schnell richtig gallig, wie Du bei seinen Aussagen gegenüber Ernst erkennen kannst.


Schönes Wochende

neP
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 26. April 2014, 15:17

Das immer wieder lustige ist ja diese Arroganz der Cranks, Highway zeigt das auch wieder sehr schön. Da glauben also Highway und Harald wirklich, sie haben da was erkannt, was über 100 Jahre kein Physiker erkannt hat. Das MME ist ja nun wirklich wichtig, wird oft an Schulen zur Demonstration durchgeführt.

Aber keiner versteht und erkennt, dass das MME ja gar nicht in der Lage ist, einen Ätherwind zu detektieren. Nein keiner, kein Physiker, kein Nobelpreisträger, keiner, aber Harald und Highway, die blicken das, sind eben echt Blitzbirnen. Sie stehen da mit E. recht alleine dumm in der Gegend herum, aber die eingebildete Intelligenz und das Vertrauen darin allen Anderen geistig weit überlegen zu sein, treibt sie wirklich in die irrige Annahme, sie können Dinge verstehen, die die ganze Welt bisher falsch verstanden hat.

Für Harald ist das Ganze einfach nochmal extra peinlich, da seine Schreibe im MAHAG ganz deutlich zeigt, er hat "sein" Jupiter Experiment selber nie verstanden. Auf seine Veröffentlichung dazu kann man noch lange warten, wird wohl nie was kommen. Wie Harald reagiert, wenn man ihm seine Lügen und Tricksereien nachweist, zeigt sein Verhalten nach dem Jupiterexperiment, ist gut hier nachzulesen:

http://www.psiram.com/ge/index.php/Hara ... Experiment

Auf RK gibt es auch einiges dazu. Und nur mal so gesagt, auch Ernst ist wie Harald, Highway und Kurt, wenn er an seine Grenzen geführt wird, und auch er kann richtig asozial und ekelhaft werden, nur löscht er in der Regel seine "Entgleisungen" recht zeitnah wieder.
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 26. April 2014, 15:31

Sag doch mal wer, hatte Harald nicht geschrieben, die Reflexion am Spiegel erfolgt bei höchster Amplitude? Hier:

Bild

sieht es schwer danach aus, als würde die grüne Welle entstehen, wenn die Amplitude Null ist. Er schrieb dazu:

Harald Maurer hat geschrieben:
Wenn das ein Spiegel ist, wird immer dann, wenn die Amplitude erfüllt ist, d.h. die hochschwingende Energie in der Wand verschwindet, die Reflexion einsetzen. Die Reflexionen erfolgen also zu den Zeitpunkten, in welchem jede dieser Amplituden vom Spiegel absorbiert wird (am Spiegel liegt dann jeweils ein "Knoten").

Oder meint er, wenn die ganz im Spiegel verschwunden ist? Hier das Bild von Ernst dazu:

Bild
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon fallili » Samstag 26. April 2014, 23:05

@nocheinpoet und alle anderen

Zuerst mal - ich glaub nicht dass ich im M... geschrieben hätte, dass hier getrollt wird (zumindest nicht in dieser Form).
Es gibt hier aber Threads die sich bewusst irgendwie mit "Blödsinn" im M. auseinandersetzen und das durchaus mit etwas gehässigem Ton.
Das liegt mir nicht - und da beteilige ich mich nicht. Reicht mir wenn ich mich im M.. mit diversen unglaublichen Aussagen herumschlagen muss - das muss ich nicht auch noch hier her tragen und hier weiterverfolgen.

Wie ich sehe, werden ja auch schon wieder die letzten Beiträge im M.. zu MMI "zerrissen".
Da beteilige ich mich hier bei Euch aber nicht daran - es reicht mir wenn ich im M.. an Haralds Haltung verzweifle.
ich hatte schon einmal mit Harald eine Diskussion bei der ich nicht verstehen konnte, warum er etwas meiner Meinung nach völlig Klares ganz anders sieht ( Thema weiß ich nicht mehr).

Leider (oder vielleicht sogar Gott sei Dank) bin ich ziemlich undogmatisch und, wie ich selber weiß, relativ leicht beeinflussbar.
Wenn jemand daher etwas völlig Anderes als ich aussagt und annimmt, bin ich sehr lange bereit den Fehler bei mir zu suchen und mich in längere Diskussionen einzulassen.
Wenn allerdings dann dennoch sehr schnell offensichtliche Widersprüche in anderen Anschauungen sichtbar werden und dennoch keine Reaktion darauf erfolgt geb ich dann natürlich auch auf.

Beim MMI kommt hinzu, das es ein "leichtes Problem" ist. Jeder Mittelschüler kann es verstehen und mit simpelster Mathematik nachrechnen.
Wie ich im M.. schon geschrieben hab: Bei den Stringtheorien gibt's nicht viele die dort einen Fehler finden würden und die könnten sich möglicherweise ( aber auch nur theoretisch möglich) verschwören den Fehler zu verschweigen.

MMI wird schon in Mittelschulen behandelt - ich will mich da nicht festlegen, aber von 7 Milliarden Menschen haben sicher mindestens 10 % das MMI einmal im Leben behandelt (die Chinesen sind viele und haben auch exzellente Schulen).

Und bei mindestens 10 % der Weltbevölkerung soll es 100 Jahre keinem aufgefallen sein, das MMI gar nicht funktionieren kann ?????????????????
Oder haben sich diese 10 % der Weltbevölkerung (über die 100 Jahre kommen da schon Milliarden zusammen) immer darauf "verschworen", das nicht zu sagen um dem "armen Einstein" nicht weh zu tun ?

Ich bin auch gerne bereit mich über Reflexion an Spiegeln "aufklären" zu lassen und darüber zu diskutieren - so ganz trivial mit "Strahl geht hin und prallt eben zurück, wie es auch Tennisbälle an Wänden tun" oder "gleich wie eine Welle auf einem Seil" ist es ja bekanntlicherweise nicht.
Aber das Thema "Reflexion an sich" wird ja im M.. sowieso nicht behandelt.


Wie gesagt - im M... geb ich es auf und hier muss man ja damit hoffentlich erst gar nicht anfangen.
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Re: Lichtuhr-verwandtes Problem

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 27. April 2014, 07:56

Schaue er mal hier: viewtopic.php?f=23&t=1033
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