Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Zu Threads im Mahag

Moderator: nocheinPoet

Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 13. September 2015, 12:06


Der Gong ertönte, der Kampf um die Deppenkrone ist eröffnet, keiner kennt noch Gnade, nachdem Ernst und Hartmut schon vorne gut im Rennen liegen, legen Chief und Guido (Highway) nun noch mal richtig nach. Die Kritik der Relativitätstheorie mag auf Dauer wohl langweilig sein, und wenn Kurt, Ernst und Hartmut schon an Newton scheitern, können Beavis und Butthead:
Bild
nicht nachstehen. So geben die beiden Matschbirnen nun richtig Dampf und versuchen sich gegenseitig mit dämlichen Aussagen über die Scheinkräfte zu übertrumpfen. Dabei gab es das Thema schon mal vor drei Jahren und auch damals sind beide perfekt gescheitert. Der Thread konnte ihnen selbst nach über 400 Seiten nicht helfen zu begreifen, was Scheinkräfte sind, wo sie auftreten und wo nicht.

Chief will und/oder kann nicht begreifen, dass Kraft und die Gegenkraft (Actio und Reactio) immer auf zwei verschiedene Körper wirken und das Wechselwirkungsgesetz nicht mit dem Kräftegleichgewicht zu verwechseln ist. Bei letzterem wirken nämlich zwei Kräfte auf denselben Körper und haben den gleichen Angriffspunkt. Ich habe da mal ein wenig gesucht und recht lustige Aussagen von den beiden gefunden, beginnen wir mal mit Chief:
Chief » Mi 1. Feb 2012, 13:05 hat geschrieben:
Wenn zusätzlich eine andere Kraft wirkt - z.B. Antriebskraft der Rakete - zeigt sich wieder die Trägheitskraft und wirkt der beschleunigenden Kraft entgegen. Das bedutet nicht dass dadurch die Beschleunigung aufgehoben wird. Die Beschleunigung bleibt vorhanden obwohl die Summe alle Kräfte gleich Null ist.


Er hat aber noch einen:
Chief » Do 23. Feb 2012, 09:34 hat geschrieben:
Der Körper beschleunigt obwohl die Summe aller Kräfte gleich Null ist.


Und dann noch mal:
Chief » Do 23. Feb 2012, 22:45 hat geschrieben:
Jeder Vernunftbegabte weiß, dass auf einen frei fallenden Körper im Schwerefeld in Summe KEINE Kraft wirkt.

Ist das nicht genial? :mrgreen: Darauf versuchen Ernst und andere Chief seinen Irrtum klar zu machen, aber da fehlt einfach Hirn im Schädel, er macht den Hartmut mit dem schräge fallenden Regen.


Highway zeigt hingegen seine begnadeten Rechenkünste:
Highway » Do 4. Feb 2012, 13:03 hat geschrieben:
Aus F1 = -F2 folgt F1+F2 <> 0 du Amateur.



Er wurde darauf recht nett aufgeklärt und reagiert wie eben üblich uneinsichtig und pöbelt:
Highway » Do 4. Feb 2012, 13:03 hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:
Du hast nachweislich falsch gerechnet wenn es denn gerechnet war und mich Pfeife genannt. Aus F1 = -F2 folgt aber F1 + F2 = 0 wirst wohl wenige finden die da glauben es folgt daraus F1 + F2 <> 0. Dein Fehler – kann passieren, stehe aber dann dazu!

Ihr sagt die Kräfte stehen 180 Grad zueinander dann heben sie sich auf, dann ist die Summe 0, bei dir offenbar ja nicht. :mrgreen:

Also heben sich nun bei dir auch 2 gleichgroße gegengerichtete Kräfte auf und sind in Summe 0? Ja oder nein?

Kommst du nüchtern ;) dann zum richtigen Ergebnis, hast du eine Kraft von 0 die auf den Körper wirkt und die kann nach Newton einen Körper nicht beschleunigen. Ist die Kraft 0 => keine Kreisbahn – oder du glaubst Newton 1 ist falsch.

Nun sehen wir mal wer hier ein Spatzenhirn hat. :mrgreen:

Ich habe nicht falsch gerechnet! Ich habe mir erlaubt deine Frage gedanklich in den physikalischen richtigen Kontext zu transferieren und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine einfache algebraische Addition Stuss ist.

Den einzigen Fehler den ich gemacht habe war dich in der Weise zu überschätzen, dass ich dachte du hättest das Prinzip verstanden und du wüsstest, wenn du von Newtonschen und Trägheitskräften schwadronierst, wovon du redest.

Offenbar ist das nicht der Fall. Also lass mich mit deiner infantilen Algebra in Frieden. Auf diesem Niveau diskutiere ich nicht mit dir, und wenn du Poet sein solltest, was ich auch schon fast glaube aufgrund deines Schreibstils, dann weiß ich auch genau warum. Mit Beschleunigungen und Einheiten hatte der nämlich ebenfalls seine liebe Mühe. Der kam auch immer mit solchen Milchmädchen Nummern um die Ecke - der Armleuchter. Da ist Hopfen und Malz verloren.

Dazu muss man nun wirklich nichts weiter erklären, die beiden Deppen tanzen dann in dem Thread noch viele Seiten weiter um die Krone, Realsatire vom Feinsten. Und das sind dann jene die meinen sie könnten Einstein das Wasser reichen und ans Bein pinkeln.


Und auch Chief zeigt da begnadete Rechenkünste:
Chief » Do 26. Jan 2012, 14:21 hat geschrieben:
Tja nach Newton III gilt: Kraft ist entgegengesetzt gleich der Gegenkraft!

Oder Physikalisch: F=G => G=-F

All, Chief, Hannes, Highway, Jan, Kurt, Lothar Pernes, rmw, scharo und Spacerat, die verbliebene Elite der Kritik an der Relativitätstheorie, man kann nur froh sein, dass die Mädels nicht Bremsen an Autos reparieren oder im AKW arbeiten. Sie scheitern alle schon an den Scheinkräften und Newton.

Es finden sich da im Thread noch viele lustige Aussagen der Deppenbande, schade ist, dass Angélique sich da dann irgendwann ausgeklinkt hat, soweit ich weiß wurde sie nicht gesperrt und hat die Jungs sehr schön zerlegt. Natürlich wurde sie auch beschuldigt ich zu sein, jeder der die Bande da faltet bin eben ich. :D


Schönen Sonntag und viel Spaß

Manuel
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon Herr Senf » Sonntag 13. September 2015, 16:09

Ist bei denen heute Thementag?
Oder warum spulen die alle Serien hintereinander ab?
So schnell kann keiner lesen, wie die Witze schreiben.
Muß erstmal Pause machen, Mundwinkel sind eingerissen ...
ich will auch mal was dazu sagen
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 13. September 2015, 19:45


Guten Abend,

Herr Senf hat geschrieben:Ist bei denen heute Thementag? Oder warum spulen die alle Serien hintereinander ab? So schnell kann keiner lesen, wie die Witze schreiben. Muß erstmal Pause machen, Mundwinkel sind eingerissen ...


Ja ist schon recht lustig, hab da noch was von Chief:
Chief » Do 12. Jan 2012, 10:00 hat geschrieben:
Der Mast übt über die Kette eine Kraft auf die Gondel aus und die Gondel wehrt sich mit einer gleich großen aber entgegengesetzt gerichteten Trägheitskraft (Zentrifugalkraft). Das ist so einfach, dass es sogar Ernst und Solkar verstehen könnten. :mrgreen:

Bild

...
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News von der Front

Beitragvon nocheinPoet » Montag 14. September 2015, 13:55


News von der Front, das Feld formiert sich weiter, ganz vorne an der Front der Kritiker Newtons noch immer Chief und Highway:

Bild
auch bekannt als Beavis und Butthead. Beide glauben und behaupten ja schon seit Jahren, dass die in der Physik als Scheinkraft bekannte Zentrifugalkraft eben keine Scheinkraft sondern eine reale Kraft sei, welche in jedem Bezugssystem auftritt und nicht wie in der Physik eben nur in beschleunigten Systemen. Was die Mathematik dahinter angeht, sind beide sich aber nicht wirklich einig:

Chief » Do 26. Jan 2012, 14:21 hat geschrieben:
Tja nach Newton III gilt: Kraft ist entgegengesetzt gleich der Gegenkraft! Oder Physikalisch: F = G => G = -F

Highway » Do 4. Feb 2012, 13:03 hat geschrieben:
Aus F1 = -F2 folgt F1+F2 <> 0 du Amateur.



Robert Markweger bekannt als rmw meint auch was sagen zu müssen, hat aber nichts und darum spare ich es mir auch hier was zu zitieren, er läuft einfach nur den beiden Oberdeppen hinterher. Darum einfach mal weiter, Butthead/Highway behauptete ja, Scheinkräfte wie die Fliehkraft können gemessen werden:
Highway » Sa 12. Sep 2015, 09:22 hat geschrieben:
Solange man eure angeblichen Scheinkräfte messen kann führt ihr euch nur selbst als Idioten vor.



Drückt sich nun aber vor der Erklärung, wie er denn nun glaubt, wie diese konkret gemessen werden können:
Highway » Sa 12. Sep 2015, 10:14 hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Wie misst du die Zentrifugalkraft in der ISS?

Mittels Messeinrichtungen welche gravitative Kräfte messen können und das auch nicht in der ISS. Aber das ist für dich eh zu schwer zu verstehen. Gibt dir keine Mühe. Du wirst das in diesem Leben nie mehr verstehen. Du hast ja das Karussel schon nicht verstanden, wie willst du dann die Kräfteverhältnisse in einem Erde/Iss-System begreifen?

Interessant, also die Zentrifugalkraft will er mit einer „Messeinrichtungen welche gravitative Kräfte messen können“ messen. Gut, wie auch immer, die Gravitationskraft kann man mit einer Waage messen, Kräfte an sich misst man mit einem Kraftmesser:
Bild

So ein Kraftmesser hat nun zwei Seiten, er wird also an jeder wo befestigt und miss dann die Kraft zwischen zwei Körpern:
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Nun meint ja Highway, die Fliehkraft als Scheinkraft würde in seinem Beispiel nach außen gerichtet an den Speichen ziehen und diese dehnen:
Highway » Sa 12. Sep 2015, 20:03 hat geschrieben:
Für dich mal ein Gedankenexperimet. Ist zugegeben ein gewisses Risiko, denn dafür musst du ja denken können, aber versuchen wir es einmal. Wir haben eine Anordnung die einer normalen Fahrradfelge nicht unänhnlich ist. Wir haben aber nur 4 Speichen und an jeder Speiche ist eine Masse befestigt. Die Anordnung liegt horizontal und wir beschleunigen die Fahrradfelge (rotatorisch) hinreichend langsam, aber stetig bis zu dem Punkt wo die Speichen durch die auftretenden Kräfte überlastet werden. Werden die Speichen gedehnt oder verbogen? Wodurch entsteht die Überlastung? Werden die Speichen nur in einem Bezugssystem überlastet, oder in allen denkbaren?

Nur wie er die genau nun messen will, weiß er nicht und schweigt sich dazu eben aus, natürlich hetzt und pöbelt er als Crank und Troll wie es eben der Rolle gerecht wird. Da dieses nun nichts neues und bekannt ist, und auch nicht besonders kreativ, spare ich mir es zu zitieren.

Machen wir selber mal ein ähnliches Gedankenexperiment, nehmen wir einen Stein an einer Schnur und drehen uns schnell um unsere Achse, richtig ausgeführt kreist nun der Stein am Seil hängend um uns. Da wir uns auch drehen bleibt er für uns in unserem Bezugssystem am gleichen Ort. Wir hängen nun mal einen Kraftmesser zwischen uns und den Stein, also schneiden das Seil auf, und basteln den dazwischen. Nun messen wir eine Kraft, je schneller wir rotieren um so größer ist auch die Kraft die wir messen können. Welche Kraft messen wir da nun genau und in welche Richtung wirkt diese?

Im Grunde ist die Antwort trivial einfach, der Stein will weiter geradeaus fliegen, schneiden wir das Seil durch, oder reißt es, dann fliegt der einfach gerade von dannen. Das Seil hindert den Stein aber daran, mit dem Seil ziehen wir also den Stein zu uns hin, aus seiner geraden Bahn, wir beschleunigen diesen auf uns zu.

Damit ist klar, dass wir die Zentripetalkraft messen, diese wirkt von uns in der Mitte auf den Stein und zieht diesen nach innen, ist also nach innen gerichtet. Ein Beobachter neben uns stehend kann auch diese Kraft am Kraftmesser ablesen. Es wirkt nun eben nur diese Zentripetalkraft auf den Stein, es gibt da keine andere Kraft, welche auf den Stein für den Beobachter neben uns wirkt.

Highway wird da auch keinen Platz finden um einen weiteren Kraftmesser anzubringen, zwischen was soll der denn gehängt werden um die Zentrifugalkraft zu messen?

Gäbe es nun im Inertialsystem des neben uns stehenden Beobachters A eine echte weitere (Zentrifugal)kraft welche auch auf den Stein wirkt und wäre die gleichgroß der Zentripetalkraft die wir messen können nur eben entgegen gerichtet, dann würden sich beide Kräfte aufheben und der Stein würde nicht mehr im Kreis fliegen, sondern einfach gerade davon.

Damit ist belegt, dass es im Inertialsystem des Beobachters A nur die Zentripetalkraft als reale Kraft gibt, welche auf den Stein wirkt, gemessen werden kann und den Stein beschleunigt und von seiner Bahn abbringt. Und genau auch diese Zentripetalkraft ist es nun, welche im Gedankenexperiment von Highway für die Dehnung der Speichen verantwortlich ist. Eine Zentrifugalkraft als echte Kraft die da was bewegt oder dehnt gibt es nicht.


Nun bleibt die Frage, was denn dann die Zentrifugalkraft ist, für was wurde die denn eingeführt und wo taucht die nun auf?

Auch das ist trivial einfach, gehen wir dazu ins rotierende System des Steineschleuderers, da er sich ja selber mitdreht, bewegt sich für ihn in seinem System der Stein selber gar nicht, kein Stück, er bleibt immer am selben Ort. Dennoch kann er ja auf dem Kraftmesser nun eine Kraft ablesen, auf den Stein wirkt ganz real ja die Zentripetalkraft und zieht den Stein nach innen. Nach Newton müsste der sich also dann auch dorthin bewegen, er müsste also in Bezug zum Steineschleuderer auf diesen zu beschleunigen, wie wenn wer mit einem Seil an einem Wagen zieht.

Um nun zu erklären, warum das nicht der Fall ist, warum der Stein im System des Steineschleuderers ruht und nicht beschleunigt, obwohl ja real eine echte Kraft auf ihn wirkt und ihn nach innen zieht wurde die Scheinkraft mit Namen Zentrifugalkraft eingeführt. Diese existiert nicht real, kann somit auch nicht mit einem Kraftmesser gemessen werden. Sie wird auch nur im Bezugssystem des Steineschleuderers eingeführt und wird der wirklichen Zentripetalkraft entgegen gestellt. Für diesen „heben“ sich dann beide Kräfte auf und er hat eine Erklärung warum der Stein eben ruht und nicht beschleunigt. Das wurde nur gemacht, um auch mit Newton in rotierenden oder beschleunigten Systemen wir gewohnt rechnen zu können.

Damit ist nun gezeigt und belegt, dass die Zentrifugalkraft eben keine echte reale Kraft ist, welche in allen Systemen auf einen Körper wirkt, sondern nur eine Scheinkraft welche keine Arbeit verrichten kann und auch keine Speichen dehnen.


Den allermeisten Lesern hier ist das sicherlich völlig klar, ich habe es dennoch noch mal selber erklärt um zu zeigen, wie einfach das ist und wie einfach es erklärt werden kann. Dennoch scheitert die Rasselbande um Beavis und Butthead seit über drei Jahren kollektiv daran. Muss man sich mal vorstellen, im anderen Thread zu den Scheinkräften im MAHAG haben diese es selbst nach über 400 Seiten nicht geschnallt und begreifen können, mal ganz im Ernst gefragt, sagt das nicht doch was über deren Intelligenz aus?

Und das sind dann jene die meinen erkannt zu haben das die Spezielle Relativitätstheorie falsch und widersprüchlich ist.


Nun wollen die doch aber auch die anderen Cranks mehr mit dabei sein, Hartmut die Weltraumratte hat sich das erst mal in Ruhe angesehen, eh er sich dazu äußert und eine Position bezieht. Vermutlich hat er sich für die Sicht von Beavis und Butthead entschieden, weil neben Ernst und Harald auch die echten Physikerkenner im MAHAG gegen den Unfug der beiden Oberdeppen anschreiben und es richtig erklären. Wenn die dafür sind, muss man eben wohl dagegen sein. Lesen wir mal den kleingeistigen Ausfluss von Hartmut dazu:
Spacerat » So 12. Sep 2015, 21:17 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Nein, die Unterscheidung ist von Newton getroffen. Wie man eine Kräftespezies bezeichnet, ist ansich schnuppe. Aber Newton unterscheidet klar eingeprägte Kräfte (also die "normalen" primären Kräfte) und (sekundäre) Trägheitskräfte. Letztere unterscheiden sich von den eingeprägten Kräften dadurch, daß sie keine Arbeit leisten können.

Newton unterscheidet diese Kräfte zwar, aber er brint sicher keine Kräfte ins Rennen, die keine Arbeit verrichten, was wollte man in der Physik auch mit solchen? Newton sprach eindeutig von Trägheitskräften. Scheinkräfte aber erwecken den Eindruck, als gäbe es sie gar nicht. Und wenn die Zentrifugalkraft dazu gehören soll, dann nennt mir mal einen Grund, warum man DVDs mit Rissen keinesfalls mehr in einem Laufwerk >4x abspielen sollte. Zentrifugalkraft verrichtet keine Arbeit... Ich lach mich tot.

Tja Totlachen wäre wohl möglich, sich dämlich Lachen geht nicht mehr. Und damit ist die Ratte aus dem Weltraum natürlich nicht fertig, es geht weiter:
Spacerat » So 12. Sep 2015, 23:06 hat geschrieben:
Ernst (zitiert aus Wikipedia) hat geschrieben:
Zentrifugalkraft ... eine Kraft, die immer dann berücksichtigt werden muss, wenn man die Bewegung eines Körpers bezüglich eines rotierenden Bezugssystems beschreibt. Diese Trägheitskraft tritt auch bei Abwesenheit einer Zentripetalkraft auf, jedoch nie in einem Inertialsystem.

Und wo bitte steht dort, dass die Zentrifugalkraft keine Arbeit verrichten kann? Zentrifugalkraft verrichtet Arbeit. Bei rissigen DVDs z.B. jene, die dafür sorgt, dass sie im Laufwerk bei ausreichender Drehgeschwindigkeit auseinanderfliegen. Ende von DVD, Ende von Laufwerk, Arbeit die keiner bezahlen möchte. Auf astronomischer Ebene mag das ja was anderes sein. Da resultiert die scheinbare "Zentrifugalkraft" aus den Bewegungen astronomischer Körper. Aber ob man in diesem Fall noch von Zentrifugalkraft sprechen kann, ist die zweite Frage, schließlich hat diese Kraft eine andere Ursache, zumindest hat die Rotation der zentralen Körper nichts damit zu tun.



Und wie immer zeigt sich Hartmut resisitend gegen jedwede Bildung und Erklärung:
Spacerat » Mo 14. Sep 2015, 12:15 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Es ist die Zentripetalkraft, die "arbeitet" und Speichen dehnt oder DVDs zerstört. Sie zieht die träge Masse zum Rotationsmittelpunkt und diese Richtung stimmt mit der Kraftrichtung überein - daher gibt es Arbeit. Die Zentrifugalkraft ist keine äußere Kraft, die an der trägen Masse ziehen könnte, weil da kein Körper ist, der das bewerkstelligen könnte (im Gegensatz zur Zentripetalkraft, die ja über eine Kette, Schnur etc. oder Gravitation wirksam wird!

Oh ja, natürlich... deswegen fliegen die Dinger auch auseinander, also vom Mittelpunkt weg und nicht darauf zu... :roll: Die Dinger fliegen auseinander, weil die Zentrifugalkräfte höher als die Zentripetalkräfte werden.

Dann noch das Beispiel der Federwaage. Diese wird durch die Zentrifugalkraft auseinandergezogen. Wenn die Zentripetalkraft, die dort wirkt, bekannt ist und die Federwaage 0 anzeigt, sind beide Kräfte gleich. Der Ausschlag der Waage zeigt den Unterschied zwischen Zentrifugal- und Zentripetalkraft an, wobei die Zentrifugalkraft genau um diesen Betrag höher ist. Eine Zentripetalkraft bzw. ein Zentripetalkraftunterschied, würde sich nur mit einer Waage und festen Massestücken messen lassen.

Wenn in irgendwelchen Büchern oder im Internet irgend etwas anderes steht, dann ist das genau das selbe, als wenn man schreibt: "Diese Forderung ist erfüllt, obwohl...." oder "Ich bin mir nicht sicher, aber ich weiß es genau."

Und damit belegt er die These, immer wenn man meint, dämlicher geht es nicht mehr, dann kommt ein Crank mit noch viel mehr daher …


Nun war der Frontbericht doch länger als gedacht, zu der auch recht kreativen Sichtweise zu diesen Dingen von Kurt komme ich dann morgen, aber kurz vorab, nach Kurt ist nur die Zentrifugalkraft welche in jedem System nach außen wirken soll, die einzig wahre Kraft, die Zentripetalkraft hingegen erklärt er für gar nicht existent. :?

Es bleibt also weiterhin sehr lustig, ich muss allen Cranks dort mal explizit meinen Dank für die wirklich gute Unterhaltung aussprechen, bessere Realsatire ist wirklich schwer zu finden.
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon nocheinPoet » Montag 14. September 2015, 21:22

Ihr lest ja sicherlich belustigt den Thread im MAHAG mit, es ist ja einfach nur der Knaller, wirklich beste RLF (real life comedy) vom Feinsten.

Von den Kritikern bleiben also echt nur Harald und Ernst, welche Newton soweit richtig verstehen können. Die ganze Rasselbande scheitert so herrlich schön an den Scheinkräften, konkret der Fliehkraft. Man trifft ja hin und wieder mal ein Exemplar, welches so beispielhaft und extrem den Dunning-Kruger-Effekt demonstriert, aber auf ein solches Rudel echter arroganter Deppen findet man echt nur selten. :mrgreen:

Ich überlege schon ob man Ernst nun bedauern sollte, für die Qualität an der Kritik der SRT sind die ja echt ein Aushängeschild.
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Re: News von der Front

Beitragvon nocheinPoet » Montag 14. September 2015, 22:30


Nun springt auch Highway auf den Zug der Verschwörungstheorie auf:
Highway » Mo 14. Sep 2015, 20:47 hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:BTW.: Evtl. liegt Ernsts oder sonstiges Unverständnis ja auch an Wikipedia. :D...

Nein, das liegt tiefer! Da steck Absicht dahinter. Jetzt werde ich garantiert wieder der Verschwörungstheorie bezichtigt, auch wenn es nur dazu dient von eigentlichen Problem abzulenken. Die Experimente sind nicht von der Hand zu weisen. Jeder kann es nachprüfen, dass an der derzeitigen Auffassung zur Zentrifugalkraft etwas nicht stimmen kann. Rotierende Körper an Speichen beweisen es, Die spürbaren Kräfteverhältnisse beim Looping im Gravitationsfeld beweisen es ebenfalls. Aber dennoch wird es abgestritten. Das hat schon seinen tieferen Grund. Da sollte man nicht blauäugig sein! Ich denke Lothar liegt nicht falsch wenn er sagt, die Relativisten können keine Zentrifugalkraft gebrauchen, wenn sie Raumzeitkrümmung an den Mann und die Frau bringen wollen.

Blöde nur, dass die Fliehkraft als Scheinkraft lange vor der Relativitätstheorie in der Physik bekannt war und so formuliert wurde, wie hier nachgelesen werden kann:
Wikipedia » Zentrifugalkraft » Geschichte hat geschrieben:
Eine qualitative Beschreibung der Zentrifugalkraft findet sich bereits in den 1644 erschienen Prinzipien der Philosophie von René Descartes. Quantitativ wurde sie erstmals 1669 in einem Brief von Christian Huygens an den Sekretär der Royal Society Henry Oldenbourg abgeleitet, auch in dessen Horologium Oscillatorium von 1673 ohne Ableitung erwähnt und ausführlich in dessen nachgelassener Schrift von 1703 De Vis Centrifuga (aus dem Jahr 1659). Isaac Newton beschrieb die Zentrifugalkraft erst nach Huygens, aber unabhängig von diesem.

Mehr dazu hier: History_of_centrifugal_and_centripetal_forces aber vermutlich ist wohl dann eben ein Zeitreisender in die Vergangenheit gereist und hat das manipuliert, eventuell erkennt Hartmut die Ratte aus dem Weltraum das ja dann als Beleg für die Relativitätstheorie an. 8-)
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon Herr Senf » Dienstag 15. September 2015, 12:02

Moin neP,

sach ma, machste jetzt das Pier Revue für die wissenschaftlichen Veröffentlichungen vons open access MAHAG.
Ich bin dabei die Unermüdlichen yuk und fb5 im Ausdauerdeppentanz fürs Guinnness zu nominieren :lol: :lol: :lol:

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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon nocheinPoet » Dienstag 15. September 2015, 12:17

Moin Senf,

Du ich sammle hier ein paar lustige Aussagen, so ein Best oft Deppendorf. ;) Der Thread wird ja auch wieder bis zum Ende zugemüllt werden, so hat man dann immer mal was zum Lachen und kann es den Cranks servieren.
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon galileo2609 » Dienstag 15. September 2015, 23:27

Herr Senf hat geschrieben:Ich bin dabei die Unermüdlichen yuk und fb5 im Ausdauerdeppentanz fürs Guinnness zu nominieren :lol: :lol: :lol:

Du hast contravariant vergessen.

Grüsse galileo2609
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Re: Von scheinbaren Kräften und Intelligenzen

Beitragvon nocheinPoet » Donnerstag 17. September 2015, 13:03

Mahlzeit,

die Rasselbande bringt ja zurzeit einen Kalauer nach dem anderen, da kommt man kaum noch mit, werde die Tage aber dennoch ein paar der lustigsten Aussagen hier zitieren und der Sammlung hinzufügen. Aber ein aktuellen greife ich mir dennoch schon mal vorweg:
Lothar Pernes » Do 17. Sep 2015, 07:53 hat geschrieben:


Bild

Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,

1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.



Mal einen Ausschnitt aus der Grafik:

Bild

Also es wirken zwei gleich große Kräfte auf ein Objekt, jedoch entgegen gerichtet. Beides sollen reale echte Kräfte sein, keine eine Scheinkraft. Also nur mal so von der Logik, wenn Chief mit 10 N links an Arm von Lothar zieht und Highway mit 10 N am rechten Arm, dann behauptet Lothar er würde sich nach rechts in Richtung Highway bewegen. :D

So einen Unfug oder Schwachsinn kann man Kindern nicht verkaufen. Dennoch applaudiert die ganze Bande frenetisch wie im Rausch und stimmten dem Käse zu. Und das sind die Menschen die glauben sie könnten die Spezielle Relativitätstheorie verstehen und erkennen das diese falsch und „schwachsinnig“ ist.

Die Wahrheit ist, die ganze Rasselbande versteht nicht mal Newton, sie scheitert so erbärmlich, dass es dem Wort „fremdschämen“ ganz neue Dimensionen gibt. Hier wird ständig die Gegenkraft nach dem 3. Newtonsches Axiom (actio = reactio) dem Wechselwirkungsgesetz mit der Fliehkraft verwechselt. Aus dem 3. Newtonsches Axiom ergibt sich natürlich eine Gegenkraft zur Zentripetalkraft, aber das ist eben nicht die Zentrifugalkraft.

Die Gegenkraft zur Zentripetalkraft greift eben nicht am selben Körper wie die Zentripetalkraft an, sondern eben am anderen Körper. Nach dem 3. Newtonsches Axiom zieht Körper A mit derselben Kraft an Körper B, wie Körper B eben an A zieht. Wer bis zwei zählen kann, sollte erkennen, dass es hier zwei unterschiedliche Körper sind, und immer nur eine Kraft an einem Körper zieht.

Die Rasselbande kann offenbar nicht mal bis 2 (zwei) zählen, denn sie behaupten wie Lothar hier, dass die Gegenkraft nach dem 3. Newtonsches Axiom am selben Körper ansetzt, also wenn an Körper A mit einer Kraft nach innen gezogen wird, soll die Gegenkraft am selben Körper mit der gleichen Größe diesen nach außen ziehen:
Lothar Pernes hat geschrieben:Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich, … 7. … daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen, …

Dämlicher geht es kaum noch, denn man kann Newton ja im Internet nachlesen:
Wikipedia » 3. newtonsches Gesetz hat geschrieben:
Das dritte newtonsche Gesetz wird auch lex tertia, Wechselwirkungsprinzip, Gegenwirkungsprinzip, oder Reaktionsprinzip genannt. Es beinhaltet die folgende Aussage:

Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).

Lateinischer Originaltext:

Actioni contrariam semper et aequalem esse reactionem: sive corporum duorum actiones in se mutuo semper esse aequales et in partes contrarias dirigi.

Ich habe mal gesucht, finde da aber keinen Link zu einer originalen Ausgabe von Newton, der lateinische Originaltext von Newton wird aber sicherlich nicht bei Wikipedia gefälscht sein.

Damit ist hier Lothar Pernes es, der hier mit seiner Aussage dazu lügt, oder er kennt den Text und die Aussage von Newton überhaupt nicht, beides schon sehr disqualifizierend. Mal davon abgesehen, dass der Unfug den er da behauptet offensichtlich falsch sein muss.
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