Allgemeines mit Spacerat

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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 14. August 2016, 18:24

Spacerat hat geschrieben:... dann scheitere ich dMn halt am Relativitätsprinzip.

Das ist nicht nur meine Meinung, das ist eine belegte Tatsache, haben Dir auch andere schon so geschrieben, ich habe belegt, wo Du da scheiterst, könntest es ja ändern, willst aber nicht. Angst nicht mitzukommen, selbst mit Unterstützung nicht in der Lage zu sein, die Dinge zu verstehen? Aus Angst nicht ins Ziel zu kommen, gar nicht erst am Rennen teilnehmen?

Scheint offenbar wirklich der Grund zu sein. Dabei hättest Du ja auch von anderen sicher Hilfe, wenn Du bereit wärst die Dinge mal richtig zu verstehen.


Spacerat hat geschrieben:Du aber scheiterst mMn am Verstehen der einfachsten Dinge - sicher, weil du meinst, dein Wissensstand sei viel größer als der meine, ...

Jemand der ein Lenkrad nicht von einem Bremspedal unterscheiden kann, wird sicher ernst genommen, wenn er erklärt, die Mechaniker in der Werkstatt hätten alle keine Ahnung.

Noch immer hast Du da echt ein tiefes Problem, ist nun mal eine Tatsache, dass ich da mehr von Physik verstehe als Du, aber hier im Forum stehe ich was das angeht weiter hinten, Karl und andere User haben da sicher mehr drauf als ich und einen größeren Wissensstand. Und jammere ich deswegen herum und gehe die persönlich an?

Nein, ich freue mich hier Leute an meiner Seite zu wissen, die mir helfen können mehr zu verstehen, die ich fragen kann, wenn ich mehr wissen will. Warum kannst Du es nicht mal so sehen? Warum nimmst Du es immer so persönlich?


Spacerat hat geschrieben:... weswegen du natürlich um Einiges weniger in der Lage bist, nur ein Problem zu erfassen und genau dort mit dem Suchen einer Lösung dafür zu beginnen.

Klar, je mehr man weiß, um so weniger kann man Probleme erfassen, schon klar, auch im Bereich Logik bist Du echt ein Hecht. ;) Nenne doch einfach mal die Probleme, kommt ja nichts von Dir, auch wenn man immer wieder nachfragt.


Spacerat hat geschrieben: Alles, was du meinst zu Wissen, ist in Stein gemeisselt und die die dies nicht wissen, können auch kaum ein Problem lösen.

Es gibt klare Definitionen in der Physik, Aussagen die eben in sich nicht widersprüchlich sind, wenn Du es so willst, ja gibt Dinge die sind in Stein gemeißelt. Sind wie Rechenregeln, die sind klar, will man dann weiter, muss man die kennen und beherrschen, sonst kann man eben keine Probleme darüber hinaus lösen.

Hast Du ja mit Deiner Division durch Null auch gesehen, Ralf beherrscht das Thema und kann Dich ganz ruhig und sachlich erden, zeigt Dir einfach auf, wo Du irrst. Passt Dir natürlich auch nicht, ist aber nun mal so. Keine Arme keine Kekse, um es mal hart zu sagen.


Spacerat hat geschrieben:Was du in anderen Threads zeigst, will ich gar nicht aufzählen - denn das würde nur dich beschämen, aber keine Wissenschaftler oder sonst irgendwen.

Kannst da nichts aufzählen und gibt nichts das mich beschämen würde, da solltest Du mal mehr um die Dinge besorgt sein, die Du hier so zum Besten gibst.


Spacerat hat geschrieben:Das eine, warum ich mich dMn nicht in einen Dialog mit dir "traue", ist schon mehrfach genannt - ein Dialog mit dir ist schlecht sinnlos, solange du stets auf deinem ach so tollen Wissen und damit auf der Dummheit der anderen beharrst - kurz gesagt: selber nicht bereit bist, selber etwas dazu zu lernen oder auch nur deinen Horizont zu erweitern.

Unfug und nachweisliche auch falsch, hier im Forum haben mir einige User die eben Ahnung haben schon Dinge erklärt, ich habe dazu gelernt, mache ich auch gerne, nur muss der Gegenüber eben auch Wissen haben, das er vermitteln kann, Du hast das nicht, Du kannst mich da nichts in Physik lehren.

Du verwechselst auch Lernen mit Zustimmen, ich stimme Dir nicht zu, weil Du falsche Dinge behauptest, Du erwartest Zuspruch zu Unfug, zeigt man das auf, behauptest Du der andere würde sich weigern dazuzulernen. Ist die Aufgabe 3 + 2 und Du schreibst als Ergebnis 1, dann ist das einfach falsch, Du versuchst aber den Lehrer für Deinen Fehler verantwortlich zu machen und erklärst, er würde sich weigern dazuzulernen, das 3 + 2 = 1 doch auch ganz nett ist.

Du kannst sicher in Physik nicht meinen Horizont erweitern, solltest da mal bei Dir beginnen, ich kann aber Deinen Horizont erweitern, willst Du aber nicht, weil Du Dich offenkundig dadurch gedemütigt fühlst.


Spacerat hat geschrieben:Ein anderer Grund, warum Wissenschaftler so auf der Stelle treten, könnte der sein, dass sie genau so wie du denken und genau deswegen ihre Lösungswege nur innerhalb der Wegmarkierungen suchen, statt auch mal abseits der Straße.

Da Du nicht weißt, wo die Wissenschaftler stehen, kannst Du nicht beurteilen, ob die auf der Stelle treten, geht doch recht gut voran. Und abseits von der Straße muss dennoch fundiert sein, und nicht so ein unqualifiziertes Geschreibsel wie Du es bringst.

Abseits von der Straße ist mehr so was hier:
http://www.spektrum.de/alias/quantengra ... ln/1045683
http://www.focus.de/wissen/weltraum/ode ... 75059.html

Garret Lisi ist da mal einer:
Ein Physiker dürfte sich aber grandios bestätigt fühlen, nämlich der Kalifornier Garrett Lisi. Weil er sich keiner Denkschule anschließen wollte, verzichtete er auf eine Universitätslaufbahn und arbeitet als Privatgelehrter. Dabei verbringt er im Sommer viel Zeit beim Surfen auf Hawaii, im Winter gibt er in Kaliforniens Bergen Unterricht im Snowboard-Fahren. Lange Zeit war Physik für ihn eher ein Hobby. Das hinderte ihn nicht, eine eigene Theorie von allem zu entwickeln, die auf der E8-Struktur beruht. Dies trug Lisi manche Häme von Kollegen ein. „Die Stringtheoretiker arbeiten seit den 70er-Jahren mit E8“, schimpft einer von ihnen, ein Brite. „Wir brauchen keinen Surferschnösel, um zu wissen, was Sache ist.“

Lisi hatte zunächst einige Formeln für seine Theorie entworfen. Dann bemerkte er, dass manche davon mit der E8-Struktur übereinstimmten. „In diesem Moment explodierte mein Gehirn, als ich die Implikationen und die Schönheit dieses Dings sah“, erinnert er sich. „Ich dachte: Heiliger Bimbam, das ist es.“ Nun wollte er die Symmetrien der Lie-Gruppen für seine Arbeit nutzen. Zunächst wählte er ein einfaches sechseckiges Muster namens G2. Mit dessen Hilfe wollte er die Funktion der starken Kernkraft erklären. Sie beruht auf „Gluonen“ genannten Bindteilchen. Diese halten die jeweils drei Quarks zusammen, aus denen Protonen und Neutronen bestehen.

Quarks haben eine besondere Eigenschaft, die sogenannte Farbladung, bezeichnet mit rot, grün oder blau. Sie beschreibt, wie die Quarks von den Gluonen beeinflusst werden. Nun ordnete Lisi den Punkten von G2 Quarks und Antiquarks jeder Farbe zu, ebenso mehrere Arten von Gluonen. Durch Rotation von G2 war zu erkennen, wie die Quarks durch die Wechselwirkung mit ihren Bindeteilchen die Farbe wechseln. Damit war die klassische Theorie des Standardmodells auf einfache geometrische Weise reproduziert.

„Ist das die Theorie von allem?“

Ähnliches gelang dem Kalifornier mit einer anderen Lie-Gruppe, genannt F4. Mit ihrer Hilfe konnte er die Wechselwirkung zwischen Neutrinos und Elektronen erklären, die bei der schwachen Kraft eine Rolle spielt. Diese wird vom Standardmodell bereits erfolgreich mit dem Elektromagnetismus zur „elektroschwachen Kraft“ vereint. Lisi aber fügte noch die Gravitation hinzu, indem er in das F4-Diagramm zwei weitere Bindteilchen – „E-Phi“ und „Omega“ getauft – einfügte, als Überträger der Gravitationskraft. Auf diese Weise schuf er ein Abbild einer „gravi-elektroschwachen Kraft“. Damit bestätigten sich Vermutungen aus anderen physikalischen Theorien, die besagen, dass die Gravitation nur eine Spielart des Elektromagnetismus ist.

Nun wandte sich Lisi der E8-Struktur zu. Er füllte ihre 248 Punkte mit mehreren Spielarten der bekannten Teilchen und Kräfte (die Partikel unterscheiden sich beispielsweise durch ihren Spin). Dabei blieben 20 Punkte unbesetzt, denen der Forscher hypothetische Teilchen zuordnete, darunter wieder Überträger der Gravitation. In einem Computermodell ließ er die Struktur nun rotieren (unter dem Titel „Is this the theory of everything?“ gibt es dazu ein anschauliches Video auf YouTube). Die nun entstehenden Muster zeigen die möglichen Wechselwirkungen von Teilchen und Kräften an.

http://www.focus.de/wissen/weltraum/ode ... 75093.html

E8 ist da eine echt nette Idee, mal sehen was da so noch kommt. Du bist nicht abseits der Straße, Du bist in der Wüste.


Spacerat hat geschrieben:Ich suche keine Ausreden - alles, was du wissen wolltest, steht schon so oft dort und wurde mindestens genauso oft unreflektiert als falsch bezeichnet. Ist so - und nichts Anderes kann man diesem Forum hier entnehmen.

Lüge, zeige mal wo das was ich in den beiden Beispielen anspreche von Dir beantwortet und aufgegriffen wurde.
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon Spacerat » Sonntag 14. August 2016, 19:30

Hallo Manuel

Was soll da noch kommen? Dich interessiert nicht, was ich zur Untermauerung meiner Thesen anführe - wie kannst du also annehmen, mich würde noch interessieren, was du so für Beispiele bringst?

Welche falschen Dinge behaupte ich denn? Hast du überhaupt das Relativitätsprinzip verstanden oder plapperst du nur unreflektiert auswendig gelernte Sätze nach?
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon ralfkannenberg » Sonntag 14. August 2016, 22:31

Spacerat hat geschrieben:Wo bitte herrscht denn dieser Konsens? Was ist Konsens? Ist Konsens das, was Wissenschaftler, die hier, da und dort auf unerklärbare Probleme stoßen, gegenüber der Öffentlichkeit ständig erklären oder evtl. doch mehr das, was ein unheimlich großer Teil dieser Öffentlichkeit mehr oder weniger laienhaft in Zweifel zieht, weswegen dieses Thema recht heiß diskutiert wird, sich jeder dabei mit einer anderen Idee beteiligt und sich dann nur anhören darf, wie dumm er doch sei, weil er die Probleme nicht verstünde, die Wissenschaftler eigentlich haben? Es gibt diesen Konsens witzigerweise nur unter Wissenschaftlern und je dümmer die Idee, desto höher wird sie gelobt - Susskind und Konsorten z.B. - also String- und M-Theorie(n). Wann bitte haben denn mal wieder vernünftige Ideen eine Chance? Warum ist es Konsens ein totes Pferd 80 Jahre lang zu reiten? Wissen Wissenschaftler vllt. längst selber, dass sie sich hoffnungslos verzockt haben, sind aber wegen ihres gehobenen Lebensstandards gar nicht in der Lage dies zuzugeben, weswegen gute Ideen verhindert werden müssen? So jedenfalls ist es Konsens unter zahlreichen Verschwörungstheoretikern und es sieht manchmal tatsächlich so aus, als lägen sie damit alles andere als falsch.

Hallo Hartmut,

möchtest Du einen eigenen Thread, in dem wir uns mal das Standardmodell näher anschauen, welches übrigens den Teilchenzoo schon vor rund 50 Jahren abgelöst hat ? - Du machst Dich einfach läcerlich, wenn Du das Standardmodell als "Teilchenzoo" bezeichnest.


Freundliche Grüsse, Ralf
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 14. August 2016, 22:42

Spacerat hat geschrieben:Was soll da noch kommen? Dich interessiert nicht, was ich zur Untermauerung meiner Thesen anführe - wie kannst du also annehmen, mich würde noch interessieren, was du so für Beispiele bringst?

Ist doch nicht wahr, extra weil ich wissen will und wollte, wie Du meinst mit den Problemen einer universellen Zeit umzugehen, habe ich den anderen Thread ja aufgemacht und nachgefragt, und weil ich die Probleme wissen wollte, die Du da meintest beim Relativitätsprinzip gefunden zu haben. Die Beispiele zeigen da deutlich wo Deine Vorstellung einer universellen Zeit Probleme macht, warum antwortest Du nicht einfach mal ganz sachlich darauf? Steht doch zu vermuten, dass Du einfach darauf keine Antworten weißt, und erkennst, passt doch nicht so wirklich gut mit Deiner universellen Zeit. Kannst doch sonst einfach sachlich argumentativ mal antworten.


Spacerat hat geschrieben:Welche falschen Dinge behaupte ich denn? Hast du überhaupt das Relativitätsprinzip verstanden oder plapperst du nur unreflektiert auswendig gelernte Sätze nach?

Natürlich habe ich das verstanden, das Relativitätsprinzip ist ja nun nicht die QED, die Definition ist doch wirklich trivial:
Alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt. In ihnen gelten die gleichen physikalischen Gesetze.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexik ... etsprinzip

Ist doch wirklich einfach, kannte das schon bevor ich zehn Jahre alt war, fing früh an. Muss man sicher nicht auswendig lernen, schwer ist es doch eher, diese einfache Definition nicht richtig zu verstehen. Da steht auch nichts von Ebenen drin, oder?

Eben im Rahmen dieser Definition passt Deine universelle Zeit nicht, bei Dir würden dann eben nicht mehr die gleichen physikalischen Gesetzte gelten, diese wären abhängig von der Höhe des Labors. Hab es Dir mit den Sendern erklärt, die Natur zeigt nun mal einfach in Experimenten, dass die Zeit nicht absolut ist, das ist beobachtet und nachgewiesen, Tatsachen anzuerkennen hat nichts mit Sturheit zu tun, sich diesen aber zu verweigern hingegen dann wohl doch.
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon ralfkannenberg » Sonntag 14. August 2016, 22:46

nocheinPoet hat geschrieben:Garret Lisi ist da mal einer:

Hallo Manuel,

und hier ist sein Preprint: An Exceptionally Simple Theory of Everything (A. Garrett Lisi)

nocheinPoet hat geschrieben:E8 ist da eine echt nette Idee, mal sehen was da so noch kommt.

Da kommt wohl nichts mehr: There is no "Theory of Everything" inside E8 (Jacques Distler, Skip Garibaldi)


In diesem Zusammenhang ist wohl auch diese Arbeit lesenswert, da Lisi's Idee allen Kritiken zum Trotz weiter unverhältnis grosse Beachtung fand:
String and M-theory: answering the critics (M. J. Duff)


Quelle


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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon nocheinPoet » Sonntag 14. August 2016, 22:49

ralfkannenberg hat geschrieben:... möchtest Du einen eigenen Thread, in dem wir uns mal das Standardmodell näher anschauen, welches übrigens den Teilchenzoo schon vor rund 50 Jahren abgelöst hat ? - Du machst Dich einfach lächerlich, wenn Du das Standardmodell als "Teilchenzoo" bezeichnest. ...

Abend Ralf,

ist natürlich eine Idee, ich hoffe Du wirst dann nicht als stur bezeichnet, der sich weigert die Ideen von Hartmut anzuerkennen, oder der da nur was unreflektiert auswendig gelernt hat, Ihr könnt das aber auch hier eben diskutieren, hier ist ja "Allgemeines" mit Spacerat, ich will nur nicht im Thread zum Relativitätsprinzip einen Kaffeeklatsch haben.

Ist aber auch vernünftig, da einen eigenen neuen Thread für auszumachen, wenn Du magst, oder auch Hartmut, kann ich mich da dann auch ganz heraus halten und nicht schreiben, werde mir dann wohl ein paar mal auf die Zunge beißen, aber was soll es, eventuell kannst Du ja da was bewegen, bei Kurt hast Du es auch mal so versucht, der verschwand dann leider einfach so ab einen Punkt aus dem Thread.


Sagt einfach Bescheid, wie Ihr es wollt, lieben Gruß

Manuel
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon Spacerat » Sonntag 14. August 2016, 23:44

Hallo Ralf

Alles was mehr als ein Teilchen, ein Antiteilchen und ein virtuelles Teilchen (Photon) für die Wechselwirkungen benötigt, ist ein Teilchenzoo. Mach von mir aus einen neuen Thread auf und versuche mich vom Gegenteil zu überzeugen, ich werde auch mein Bestes geben. Aber auf Sinnlosdiskussionen, wie jene mit Mauel, kann ich einfach nicht. Ich kann es zwar nicht verhindern, aber es wäre mir lieb, wenn er sich mit seiner verbohrten Haltung ganz einfach mal raus hält, statt die Threads ständig mit dem selben unreflektierten Mist zuspammt.
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon ralfkannenberg » Montag 15. August 2016, 09:49

Spacerat hat geschrieben:Alles was mehr als ein Teilchen, ein Antiteilchen und ein virtuelles Teilchen (Photon) für die Wechselwirkungen benötigt, ist ein Teilchenzoo.

Hallo Hartmut,

ein "Teilchenzoo" ist das, wie es von der Naturwissenschaft definiert ist, und keineswges das, wofür Du es hälst.


Spacerat hat geschrieben:Mach von mir aus einen neuen Thread auf und versuche mich vom Gegenteil zu überzeugen, ich werde auch mein Bestes geben.

Ich brauche Dich von keinem Gegenteil zu überzeugen, Deine Definition ist falsch. Wenn ich mit meiner Verwandtschaft für teures Eintrittsgeld in den Zürcher Zoo gehe und ich kann dort als einziges Tier eine kleine Maus bewundern, so mag das ja ganz nett sein, trotzdem will ich dann mein Geld zurück.

Also kurz und gut: Deine Wortwahl "Teilchenzoo" ist falsch. Ich vermute (wissen tue ich das aber nicht !), Du meinst mit dieser Wortwahl, dass Du der Meinung bist, dass man die Natur mit nur einem (Materie-)Teilchen und einer Wechselwirkung (einschliesslich Austausch-Teilchen) beschreiben könne. Wenn dem so ist, so solltest Du aber eine andere Wortwahl verwenden, denn der Teilchenzoo beschreibt letztlich den Umstand, dass man mit stärkeren Teilchenbeschleunigern und ohne Standardmodell vor der Situation stand, zahlreiche neue 2-Quark-Konglomerate und 3-Quark-Konglomerate entdeckt zu haben, die man für Elementarteilchen hielt, weil man nicht erkannt hat bzw. noch nicht wissen konnte, dass diese aus einfachen elementaren Untereinheiten zusammengesetzt sind.

Das ist aber nur auf der Baryonen-Seite so - die Leptonen-Seite bestand immer aus 6 Teilchen. Na ja, 4 Teilchen, weil man die anderen beiden damals noch nicht entdeckt hatte und es auch keine Indizien gab, diese vorherzusagen, auch nicht von der Baryonen-Seite - auch hier kannte man noch keine Quarks der 3.Generation.

Allerdings gibt es immer wieder "Alternative" - chief gehört meines Wissens auch dazu, die - vergeblich - versuchen, Leptonen-Konglomerate zu postulieren, aus denen dann die anderen Elementarteilchen zusammengesetzt sein sollen. Ich habe vor langer Zeit einmal versucht, das durchzurechnen, aber dann muss man zahlreiche theoretische Zusatzteilchen oder eine 5.Grundkraft postulieren und das Ergebnis ist im Gegensatz zum Standardmodell völlig unbefriedigend.


Freundliche Grüsse, Ralf
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon Spacerat » Montag 15. August 2016, 11:37

Hallo Ralf

Ich bezeichne mit Teilchenzoo alles, was über zwei Teilchen und einer Welle (obwohl ein Teilchen und zwei Wechselwirkungsarten, positiv und negativ, trifft es tasächlich besser, da hast du wohl recht) hinaus geht, z.B. 12 Teilchen. Mehr Tiere hatte unser örtlicher Zoo damals auch nicht bevor er geschlossen wurde. So falsch finde ich meine Wortwahl gegenüber dem Standardmodell also gar nicht - will schlicht sagen, dass 12 Teilchen immer noch zu viele sind.

Ist ein Konglomerat nicht schon ein Gemisch aus versiedenen Bestandteilen? Die Teilchen des Standardmodells der Elementarteilchen, welche eine Masse aufweisen, könnten demnach aus den beiden von mir postulierten teilen zusammengesetzt sein, ich denke mal, sorum hast du das wohl auch gemeint, als du von Chiefs Alternative geschrieben hast - oder ich kenne deine Definition von Konglomerat nicht.

Anstatt eine 5. Grundkraft einzuführen, habe ich etwas ganz anderes versucht - ich habe alles auf eine Grundwelle (EMG-Welle) reduziert, die in 3 Richtungen wirkt. Ausgegangen bin ich dabei von einer EM-Welle, also in Y-Richtung die elektrische Kraft und in X-Richtung die magnetische. Hinzu kommt in Z-Richtung, was gleichzeitig die Ausbreitungsrichtung einer solchen Welle ist, die Impulswirkung und entgegengesetzt der Z-Richtung die Gravitationskraft durch "Schraubwirkung". Hier wird es jetzt allerdings schwammig, weil ich beim besten Willen nicht weiß, wie ich positive Wellen von negativen unterscheiden soll - am besten passte bisher die Vorstellung als Innen- und Außengewinde - ist aber auch nicht überall schlüssig. Impuls- und Gravitationskraft entgegengesetzt auf einer Achse wirken zu lassen, ist hingegen recht einfach - man denke dabei nur mal an SPAX-Schrauben - mit wenig Druck (Impuls) ansetzen und wenn man dann nur noch dreht, zieht sie sich selbst ins Material (Gravitation). Elektrische und Magnetische Wirkung werden je nach Phasenversatz solcher Wellen vertärkt oder geschwächt, die Ursache für eine vollständige Auslöschung dieser Wirkungen (Phasenversatz) bleibt aber auf jedem Fall erhalten und damit auch Impuls- und Gravitationskraft. Je mehr EMG-Wellen interferieren, desto weniger wirkt die Gravitation additiv, womit ich den Massendefekt erkläre. Wie auch immer - das Konzept steht festgebrannt in meinem Kopf - nun müsste ich nur noch einiges dazu berechnen können, das Ganze richtig durchdenken und korrekt ausformulieren. Bisher bleibt da nur die Hoffnung, dass da schon mal ansatzweise einige (Leute in meinem Wirkungskreis, denen ich das mit Händen und Füßen erklären kann) folgen können.
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Re: Allgemeines mit Spacerat

Beitragvon ralfkannenberg » Montag 15. August 2016, 12:36

Spacerat hat geschrieben:Ich bezeichne mit Teilchenzoo alles, was über zwei Teilchen und einer Welle (obwohl ein Teilchen und zwei Wechselwirkungsarten, positiv und negativ, trifft es tasächlich besser, da hast du wohl recht) hinaus geht, z.B. 12 Teilchen. Mehr Tiere hatte unser örtlicher Zoo damals auch nicht bevor er geschlossen wurde. So falsch finde ich meine Wortwahl gegenüber dem Standardmodell also gar nicht

Hallo Hartmut,

sie ist falsch, und zwar deswegen, weil definiert ist, was der "Teilchenzoo" ist.

Zudem musst Du in der Naturwissenschaft von der Einstellung "ich bezeichne" oder "für mich ist" wegkommen, denn naturwissenschaftlkiche Inhalte sind sachbezogen und nicht personenbezogen.

Spacerat hat geschrieben: - will schlicht sagen, dass 12 Teilchen immer noch zu viele sind.

Genau. Kannst Du hierfür eine Wortwahl finden, die das beschreibt, ohne das Wort "Teilchenzoo" zu verwenden ? Noch einmal: der "Teilchenzoo" umfasst Baryonen, die aus 2 Quarks oder aus 3 Quarks zusammengesetzt sind und deren zusammengesetzte Natur man damals mangels vorhandener Theorie und mangels vorhandener Präzisions-Experimente aber nicht erkennen konnte.


Spacerat hat geschrieben:Ist ein Konglomerat nicht schon ein Gemisch aus versiedenen Bestandteilen?

Ich habe das Wort "Konglomerat" umgangssprachlich verwendet, weil es in der Physik nicht vorbelegt ist.


Spacerat hat geschrieben:Die Teilchen des Standardmodells der Elementarteilchen, welche eine Masse aufweisen, könnten demnach aus den beiden von mir postulierten teilen zusammengesetzt sein

Das ist sehr schwierig, denn denn die Baryonen sind aus 3 Elementarteilchen zusammengesetzt, während Du wegen der Leptonenzahl-Erhaltung stets eine gerade Anzahl "Elementarteilchen" benötigst. Das kleinste gemeinsame Vielfache, welches das kann, ist die Zahl 6, d.h. Du müsstest versuchen, die bestehenden Elementarteilchen des Standardmodells aus bis zu 6 Bestandteilen aufzubauen.

So kenne ich Leute, die versuchen, das Myon als Elektron zusammen mit einem Elektron-/Positron-Konglomerat zu beschreiben, was allerdings vorne und hinten im Rahmen der aktuellen physikalischen Gesetze nicht aufgeht. Ganz zu schweigen, dass man dann noch "irgendwie" verhindern muss, dass sich das Elektron-/Positron-Konglomerat umgehend annihiliert, ehe auch nur irgendein komplizierterer physikalischer Prozess, der ja Zeit dauert, überhaupt einstellen kann. Und hier sprechen wir von 10 - 15 Grössenordnungen in der Zeit.

15 Grössenordnungen ... - 17 Grössenordnungen ist das Alter des Universums in Sekunden !! - Da wirst Du also sehr starke theoretische Verrenkungen vornehmen müssen, um solche gigantischen Faktoren ausgleichen zu können.


Dann hast Du das nächste Problem, nämlich die Neutrinos: an sich müsstest Du dann das Elektron als zusammengesetzes Neutrino-Konglomerat aufbauen, also im minimalen Fall als elektronisches Neutrino zusammen mit einem Konglomerat eines elektronischen Neutrino zusammen mit einem elektronischen Anti-Neutrino und hierbei erneut irgendwie "hinbiegen", dass die beiden letztgenannten sich nicht umgehend wieder annihilieren. Zwar gibt es Ansätze, dass Neutronos Majorana-Teilchen sein könnten. Ganz zu schweigen davon dass da nun zusätzlich auch noch irgendwie eine negative Ladung dazu kommen muss.

Zu diesem Zweck müsste allerdings der "neutrinoloser Doppel-Betazerfall" nachweisbar sein und das ist bislang trotz grosser Anstrengungen nicht gelungen.

Wie auch immer: am Ende hättest Du eine Welt, die aus Neutrinos besteht und bei denen irgendwie noch eine passende Elementarladung dazukommt.

Ich kann nicht berteilen, wieviel noch fehlt, um sowas als "absurd" zu bezeichnen, vermute aber, dass die Grenze zur Absurdität schon längst überschritten ist.


Spacerat hat geschrieben:ich habe alles auf eine Grundwelle (EMG-Welle) reduziert

Ehe man sich das näher anschaut müssen vorgängig erst die anderen Fehler behoben werden.


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