Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

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Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Freitag 9. September 2016, 17:21

Hallo zusammen,

die aktuelle Diskussion über die EFa-Theorie im Thread Wenn der Yukterez mit dem Ernst "kuschelt" ... ist da an der falschen Stelle.

Ich schlage vor, diese Diskussion hier an dieser Stelle, also in einem eigenen Thread, fortzusetzen.


Freundliche Grüsse, Ralf
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon nocheinPoet » Freitag 9. September 2016, 17:43

Moin Ralf,

nun ja, ich hatte Hartmut mehr so verstanden, dass er gar nicht mehr hier im Forum präsent sein möchte und noch weniger was über seine Ideen berichten. Dann finde ich den Titel fraglich, real gibt es keine EFa-Theorie, der Begriff "Theorie" ist klar definiert, mit dem was er so da vorstellt erfüllt dieses nie die Kriterien für eine Theorie. Selbst eine physikalische Hypothese würde ich das nicht nennen. Ist was wie eine private Idee fernab jeder Physik, er wirft ja über 400 Jahre der Physik weg und meint das ersetzen zu können.

Man könnte hier aber mal seine Aussagen sammeln, gibt da ja einige recht "seltsame", ...

Im Grunde aber auch nur wieder verbrannte Zeit. Aber so als Ablenkung und so, warum nicht. Er wird sich meiner Meinung aber nicht trauen hier zu den Dingen in ein sachlichen Dialog zu treten. Aus seiner Sicht gibt es da nichts zu gewinnen, ...
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon Herr Senf » Freitag 9. September 2016, 17:51

Das Forum hat gerade geklemmt, dann war neP schneller :)

also: was soll sich hinter der nirgends publizierten und nicht an Beobachtungen verifizierten EFa-Theorie (oder Eva?) verbergen?
und: warum sollen wir uns hier über solch zusammengeträumten Privatunsinn unterhalten, habt ihr überflüssige Zeit?
ich will auch mal was dazu sagen
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Freitag 9. September 2016, 18:11

nocheinPoet hat geschrieben:nun ja, ich hatte Hartmut mehr so verstanden, dass er gar nicht mehr hier im Forum präsent sein möchte und noch weniger was über seine Ideen berichten.

Hallo Manuel,

das ist an sich egal - ich wollte einfach den anderen Thread entlasten, denn da gehört das nicht hin. Wenn Hartmut sich hier einbringen möchte, ok. Und wenn nicht: auch ok.

nocheinPoet hat geschrieben:Dann finde ich den Titel fraglich, real gibt es keine EFa-Theorie, der Begriff "Theorie" ist klar definiert, mit dem was er so da vorstellt erfüllt dieses nie die Kriterien für eine Theorie.

Mag sein, aber ich will hier nicht eine "Grundsatzdiskussion" mit jemandem führen, der nicht einmal bereit ist, sich zu informieren, was es mit den Unendlichkeiten so auf sich hat. Jemand, der so offensichtliche Tatsachen nicht anerkennt, wird im Theoriebegriff einen willkommenen Nebenschauplatz finden, der hier niemanden wirklich interessiert. Unabhängig davon, ob die Wortwahl "Theorie" in diesem Zusammenhang richtig oder falsch ist - das wird kaum zu Missverständnissen führen.


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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Freitag 9. September 2016, 18:48

Hallo zusammen,

ich möchte als Einstieg folgenden Gedanken aufgreifen, den ich in meinem letzten Beitrag zu diesem Thema genannt hatte:

ralfkannenberg hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Ihr versucht genau dort Wiedersprüche zu sehen, wo gar keine wären, wenn ihr euch von euren fest eingehämmerten Lehren lösen würdet - z.B. von einer Gravitationskonstante.

(...)


ralfkannenberg hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Unauffindbare dunkle Materie ist also wiederspruchsfrei, oder wie?

Nein, das hat aber auch niemand behauptet. Die Aussage ist nur, dass die gegenwärtigen Detektoren nicht genau genug sind, um diese zu entdecken. Wenn Du von blossem Auge den Himmel betrachtest, würdest Du auch nicht unbedingt auf die Idee kommen, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht. Da braucht es schon genauere Messmethoden wie beispielsweise das Foucault'sche Pendel. Du aber gehst den anderen Weg und behauptest, dass die Energieerhaltung und die Drehimpulserhaltung nicht gültig seien und deswegen das Foucault'sche Pendel ein falsches Ergebnis liefert, so dass sich die Erde trotzdem starr im Raum befindet und sich statt dessen der Himmel um die Erde dreht.

Im Falle der Erdrotation wird Dir eine solche Vorgehensweise absurd vorkommen, aber im Rahmen Deiner Theorie bedienst Du Dich genau solcher Methoden.


ralfkannenberg hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Spätestens, wenn man feststellt, dass Zeitdilatation und Längenkontraktion (zur Abwechslung :lol: ) mal nicht wechselseitig auftreten, was ich hiermit vorhersage, werdet ihr sehen, dass man eben doch feststellen kann, wann man im Vakuum ruht.

Spätestens, wenn man feststellt, dass die Erde doch im Raum ruht, wird man feststellen, dass der Energieerhaltungssatz und der Drehimpulserhaltungssatz ungültig sind, so dass das Foucault'sche Pendel ein falsches Resultat vorgaukelt.

Ich hoffe, Du siehst, wie schwachsinnig Dein Argument ist !

Letztlich ist hier die Frage, ob Hartmut erkennt, dass eine solche Argumentation, also die Aufgabe der Energieerhaltung und der Drehimpulserhaltung, damit man das Ergebnis des Foucault'schen Pendels auch anders deuten kann, um die Idee der im All starren Erde zu retten, eine analoge Argumentation beinhaltet, wie Hartmuts Idee, die Gravitationskonstante aufzugeben, um seine EFa-Idee zu retten. Dabei geht es mir jetzt gar nicht um "richtig" oder "falsch", sondern um analog.


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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon Spacerat » Mittwoch 14. September 2016, 15:38

Hallo Ralf

Energieerhaltung, Energieerhaltung Energieerhaltung.... :lol:

Wenn man es genau nimmt, dann ist genau dies eine Unzulänglichkeit des Urknalluniversums. In meiner Theorie bleibt z.B. die Energie der HGS stets erhalten. Das bedeutet, bei mir kühlt sie sich nicht weiter ab, was beim Urknalluniversum technisch gar nicht möglich ist, weil die Mikrowellen ja immer länger werden. Mal sehen, ob du das erkennst - besser gesagt, mal schauen, wie lange es dauert bis du das erkennst, denn unabhängig davon, ob dies jemals der Fall sein wird, oder nicht, bleibt es Fakt.

Wie sehr du im Dunkeln tappst, wenn du behauptest, mein Argument sei schwachsinnig, versuche ich dir mal beizubiegen...

Bild
Dies sind 7 Bezugssysteme in 3 (von n möglichen) relativen Anordnungen. "1" ist das Vakuum, alle Anderen bewegen sich relativ dazu. In jedem davon befindet sich die bereits aus anderen Beiträgen bekannte "Lichtuhr", welche wie der Parallelarm zum Laserstrahl eines MMI aufgebaut ist, nur halt mit Spiegeln (SP1,SP2), zwischen welchen sich ein Lichtpunkt (LP) bewegt.
Bild
Die Lichtuhren sind jeweils parallel zu den Bewegungsrichtungen der Bezugssysteme ausgerichtet. Du darfst raten, in welcher Lichtuhr, die Laufzeit des Lichtpunktes am kürzesten ist, musst du aber hoffentlich nicht. Du kannst dich als Betrachter von Bild 1 auch ruhig als 8. Bezugssystem und als solches gegenüber allen anderen als ruhend betrachten, aber ändern wird es an der Tatsache nichts - die Uhr in Bezugssystem 1 (also im Vakuum ruhend) geht am schnellsten.

Also: Spätestens, wenn eine Uhr dauerhaft schneller geht, als eine (etwa per GPS) definierte Zeit, bewegt sich diese Uhr im Vakuum langsamer, als das System, für welches die Zeit definiert wurde - wechselseitig langsamer kannst du hier (bzw. überhaupt) vergessen. Erwartungsgemäß wird sich das Vakuum stets als höchste anzunehmende Instanz eines Bezugssystems ergeben - zumindest solange EM(G)-Wellen Grundlage jeglicher Zeitmessungen bleiben müssen. Ruhender als im Vakuum geht nun mal nicht, oder sehe ich das (mal wieder) falsch? Die Frage ist natürlich nur rein rhetorisch, denn ich bin absolut sicher, dass ich damit vollkommen richtig liege. Das Verhältnis, um welches Uhren gegenüber dem Vakuum langsamer gehen ist im Übrigen c²/(c²-v²) - sprich der Lorentzfaktor, wer hätte das gedacht. Aber ich habe ja nicht mal das MMI oder das Relativitätsprinzip verstanden. :lol:
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Mittwoch 14. September 2016, 15:57

Spacerat hat geschrieben:Energieerhaltung, Energieerhaltung Energieerhaltung.... :lol:

Wenn man es genau nimmt, dann ist genau dies eine Unzulänglichkeit des Urknalluniversums.

Hallo Hartmut,

das kommt daher, dass die Gravitationsenergie des Universums - in der Sprache Deiner Norm IEEE 754 - eine NaN-Situation ist.


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Zuletzt geändert von ralfkannenberg am Mittwoch 14. September 2016, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Mittwoch 14. September 2016, 16:03

Spacerat hat geschrieben:Das Verhältnis, um welches Uhren gegenüber dem Vakuum langsamer gehen ist im Übrigen c²/(c²-v²) - sprich der Lorentzfaktor, wer hätte das gedacht. Aber ich habe ja nicht mal das MMI oder das Relativitätsprinzip verstanden. :lol:

Hallo Hartmut,

es mag Dich enttäuschen, aber ein solches Resultat erhälst Du immer, wenn Du eine "maximale unendliche Abstandsfunktion" auf eine "maximale endliche Abstandsfunktion" linear hinunterstauchst. Dazu braucht man nichts von MMI oder Relativitätsprinzipien zu verstehen.


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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon Spacerat » Mittwoch 14. September 2016, 16:12

ralfkannenberg hat geschrieben:das kommt daher, dass die Gravitationsenergie des Universums - in der Sprache Deiner Norm IEEE 754 - eine NaN-Situation ist.
Ach so... und bedeutet dies in deiner Sprache nun, dass die Energie im Universum überabzählbar unendlich oder der Entscheid, ob zählbar oder überabzählbar unendlich nicht möglich ist?

Wie dem auch sei... In der IEEE 754 ist überabzählbar unendlich nicht definiert! Kapische? (ich denke mal nicht... :lol:)

Und wenn die Gesamtenergie im Universum wie auch immer unendlich ist, warum klammert man sich dann an Energieerhaltungssätze? Damit kann man anscheinend wunderbar störende Theorien zerlegen - ich lach mich tot. :lol:

Und dein Geschwafel über Abstandsfunktionen kannst dir auch schenken. Wie wäre es, mal mit einer Stellungnahme zum Thema mit den Lichtuhren, anstatt mit so fadenscheinigen Argumenten wie Energiehaltungssatz oder Abstandsfunktionen? :lol:

Die Tatsache, wie sich der Lorentzfaktor in der EFa-Theorie ergibt, hat nichts mit einer Metrik zu tun, sondern mit einem leicht nachvollziebaren Umstand, der das MMI und den klassischen Dopplereffekt betrifft. Kann man schon oft genug hier nachlesen, wenn man alles bis hier her verfolgt hat - 2Lc/(c²-v²) zu 2L/c - dem Verhältnis der Laufzeiten einer im Vakuum bewegten zu einer im Vakuum ruhenden Lichtuhr.
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Re: Methodische Unzulänglichkeiten der EFa-Theorie

Beitragvon ralfkannenberg » Mittwoch 14. September 2016, 16:37

Spacerat hat geschrieben:
ralfkannenberg hat geschrieben:das kommt daher, dass die Gravitationsenergie des Universums - in der Sprache Deiner Norm IEEE 754 - eine NaN-Situation ist.
Ach so... und bedeutet dies in deiner Sprache nun, dass die Energie im Universum überabzählbar unendlich oder der Entscheid, ob zählbar oder überabzählbar unendlich nicht möglich ist?

Hallo Hartmut,

erstens weder noch und zweitens ist das keine "NaN-Situation", sondern eine "Infinity-Situation", was Du da - wenngleich auch völlig falsch - zu erklären versuchst.

Spacerat hat geschrieben:Wie dem auch sei... In der IEEE 754 ist überabzählbar unendlich nicht definiert! Kapische? (ich denke mal nicht... :lol:)

In der IEEE 754 ist auch abzählbar unendlich nicht definiert. Die IEEE 754 macht keine Aussage zu Mächtigkeiten. Wirst Du es schaffen, das irgendwann einmal zu begreifen ?


Spacerat hat geschrieben:Und wenn die Gesamtenergie im Universum wie auch immer unendlich ist, warum klammert man sich dann an Energieerhaltungssätze? Damit kann man anscheinend wunderbar störende Theorien zerlegen - ich lach mich tot. :lol:

Wie kommst Du darauf, dass diese unendlich sei ?


Spacerat hat geschrieben:Und dein Geschwafel über Abstandsfunktionen kannst dir auch schenken. Wie wäre es, mal mit einer Stellungnahme zum Thema mit den Lichtuhren, anstatt mit so fadenscheinigen Argumenten wie Energiehaltungssatz oder Abstandsfunktionen? :lol:

Dummerweise erklärt das aber, warum Du diesen Lorentzfaktor erhälst. So gesehen könnte es sich durchaus lohnen, darüber zu sprechen. Oder eben ahnungslos jedesmal erneut überrascht sein, wenn da wieder einmal ein Lorentzfaktor auftaucht. Darüber, ob Deine Ideen richtig sind, macht das aber keine Aussage.


Spacerat hat geschrieben:Die Tatsache, wie sich der Lorentzfaktor in der EFa-Theorie ergibt, hat nicht mit einer Metrik zu tun, sondern mit einem leicht nachvollziebaren Umstand, der das MMI und den klassischen Dopplereffekt betrifft. Kann man schon oft genug hier nachlesen, wenn man alles bis hier her verfolgt hat.

Nein, der Grund liegt genau dort, wo ich ihn benannt habe. Und in der SRT sind diese Voraussetzungen eben erfüllt, also erhält man dort ebenfalls den Lorentzfaktor. Und wenn diese Voraussetzungen in der EFa ebenfalls erfüllt sind, wirst Du dort eben auch den Lorentzfaktor erhalten.

Man kann es sich also jedesmal neu herleiten und verwundert sein, dass das herauskommt; man kann es sich aber auch einmal herleiten, dann genügt es, nur die Voraussetzungen zu prüfen, ob diese erfüllt sind.

Vorsicht noch mit der Wortwahl Metrik: im allgemeinen sind das keine Metriken, sondern eben nur Abstandsfunktionen. Denn eine Metrik muss positiv definit sein, und das sind die hier vorliegenden Abstandsfunktionen nicht. Das ist aber nicht so schlimm, da es genügt, Abstandsfunktionen zu haben.


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