Kurt, Lübecker und die Tabelle zur Blauverschiebung

Ein hypothetisches Universum auf der Basis der bindlschen Vorstellungen von Physik

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Kurt, Lübecker und die Tabelle zur Blauverschiebung

Beitragvon nocheinPoet » Donnerstag 15. Mai 2014, 10:31


So nun habe ich es gefunden, da kann Kurt ja mal zu einsteigen, hier vorab erst einmal der Dialog:

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Die Uhr geht oben schneller,...

Eben! Da die Sendefrequenz des Senders direkt von der Uhr abhängig ist sendet er oben mit einer höheren Frequenz als er das herunten macht, denn oben tickt die Uhr schneller als herunten.

Eben! Im Grunde doch ganz einfach, eine Uhr U geht unten 100 s. Soweit klar?

Nun soll die Uhr O oben schneller gehen, also zeigt sie mehr Sekunden an, als die Uhr unten nach 100 s anzeigt, soweit klar?

Die Frage ist nun nicht ganz leicht, aber da muss der Protagonist nun durch, also die Frage ist:

Sind 189,53 s mehr als 100 s? Ja oder nein reicht als Antwort und der Protagonist liebt ja selber klare JA/NEIN Fragen.

Also wie schaut es aus, schafft er es ohne weitere Hilfe?

Für den Fall er hat es nicht geschafft sei mal verraten, 189,53 s sind mehr Sekunden als 100 s. Die scharfsinnige Schlussfolgerung des Protagonisten sollte somit sein, die Uhr O geht oben schneller, wenn sie 189,53 s anzeigt während auf der Uhr U unten 100 s vergangen sind.

Dann mal eben festgehalten, die Uhr O geht oben schneller, sie zeigt 189,53 s an während unten nur 100 s auf der Uhr U vergangen sind. Wenn es noch nicht ganz klar ist, einfach noch mal nachfragen, wird schon werden nur nicht aufgeben, der Weg ist das Ziel...

Nun werden mit der Uhr oben, von der ja
Kurt hat geschrieben:die Sendefrequenz des Senders direkt ... abhängig ist

mal eben in 189,53 s genau 10.000 Schwingungen erzeugt, kommt der Protagonist noch mit? Super nun wird es noch ein wenig schwerer, es muss gerechnet werden. Die Frequenz errechnet sich aus Schwingungen durch Sekunde. Noch klar?

Nun die Sendefrequenz des Senders oben ausrechnen:

10.000 / 189,53 s = 52,76 Hz

Soweit alles mitbekommen und verstanden? Wenn nicht einfach nachfragen.

Also soweit passt das alles, oben gibt es einen Sender und eine Uhr, unten ist noch eben kurz egal, was unten wer auch immer misst, beeinflusst ja sicher nicht den Sender oben. Unten können ja auch Leute auf unterschiedlicher Höhe hocken und die Frequenz messen, mit der sie den Sender dann empfangen.

Zur Sicherheit noch mal die Ausgangslage:

Oben gibt es ein Uhr und die zeigt 189,53 s an und in der Zeit hat der Sender 10.000 Schwingungen erzeugt was eine Sendefrequenz des Senders von 52,76 Hz ergibt.


Und nun zu unten, da schaut nun wer auf seine Uhr und die zeigt 100 s an und das in der Zeit in der die Uhr oben bis 189,53 s gelaufen ist. Und wir erinnern uns, die Uhr oben geht somit schneller. Denn 189,53 s sind ja mehr Sekunden als nur 100 s.

Für die Fortgeschrittenen, der Beobachter unten beginnt mit dem Empfang des Signals die Zeit zu stoppen die es dauert bis die 10.000 Schwingungen von oben alle unten angekommen sind. Und er stoppt genau eine Zeitdauer von 100 s.

Also zur Sicherheit noch mal, in der Zeit in der oben die 10.000 Schwingungen erzeugt werden läuft die Uhr oben genau bis 189,53 s. Die Uhr unten läuft für den Empfang aller Schwingungen bis 100 s. Logisch, sie geht ja auch langsamer als oben.

Nun wird es wieder schwieriger, die Empfangsfrequenz des Senders unten muss berechnet werden, der Weg ist ja bekannt, nur die Zeitdauer hat sich geändert:

10.000 / 100,00 s = 100,00 Hz

Und oh Wunder die Frequenz hat sich auf dem Weg erhöht.

Passt alles zusammen, oben geht die Uhr schneller und unten kommt die Frequenz erhöht an. Das ganz mal in einer Tabelle:

50.000 m | 10.000 Schwingungen | 189,53 s [SI] | 052,76 Hz [SI]
45.000 m | 10.000 Schwingungen | 189,20 s [SI] | 052,85 Hz [SI]
40.000 m | 10.000 Schwingungen | 188,66 s [SI] | 053,01 Hz [SI]
35.000 m | 10.000 Schwingungen | 187,74 s [SI] | 053,27 Hz [SI]
30.000 m | 10.000 Schwingungen | 186,18 s [SI] | 053,71 Hz [SI]
25.000 m | 10.000 Schwingungen | 183,53 s [SI] | 054,49 Hz [SI]
20.000 m | 10.000 Schwingungen | 179,05 s [SI] | 055,85 Hz [SI]
15.000 m | 10.000 Schwingungen | 171,46 s [SI] | 058,32 Hz [SI]
10.000 m | 10.000 Schwingungen | 158,61 s [SI] | 063,05 Hz [SI]
05.000 m | 10.000 Schwingungen | 136,85 s [SI] | 073,07 Hz [SI]
00.000 m | 10.000 Schwingungen | 100,00 s [SI] | 100,00 Hz [SI]

So und nun kann der Protagonist ja mal eine eigene Rechnung zeigen, mal ein paar Argumente dazusetzen und die Tabelle aus seiner Sicht zeigen. Oder er zetert einfach nur wieder rum und behautet ohne jeden Beleg und eigene Rechnung oder sonst was nur, es gibt keine Blauverschiebung. Es ist aber Letzteres zu erwarten, so wie auch bei der Messung der Erdrotation, da kaut der Protagonist ja auch stetig sein Mantra, sie können nichts gemessen haben, weil es technisch unmöglich ist. Was immer aber auch kommen mag, die Blauverschiebung ist eine physikalische Tatsache, ist nun mal so auch wenn es die GdR verärgert. Und außer Unfug kommen hier ja keine Argumente, eine eigene Tabelle bekommt offensichtlich keiner von den GdR zustande.



Ernst hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Warum? Warum sollen nicht 400 Schwingungen die oben in 2 s gesendet werden unten in 1 s ankommen dürfen?

Was bist du nur für ein physikalischer Depp. Selbst der Mann mit seinen Bezügen ist dir himmelhoch überlegen. Weniger als deine Null Ahnung geht nämlich nicht.

Wenn oben stetig in einer Minute 30*400=12000 Schwingungen gesendet werden und unten stetig in einer Minute 24000 Schwingungen ankommen, dann muß da wohl dazwischen ein Zauberer sitzen, welcher pro Minute stetig 12000 Schwingungen aus dem Hut Zaubert.

Ist dir damit das Kontinuitätsprinzip kindmäßig ausreichend dargestellt. Sonst muß ich mir noch eine Säuglingsvariante überlegen.

Es ist ja nur traurig, da erklärt der Protagonist im anderen Thread wie zwei Ereignisse von einem System in ein anderes transformiert werden, wo eben t nicht gleich t’ ist und scheitert hier so erbärmlich.

Dann noch mal ein Versuch der Erklärung, die TAI Sekunde soll ja eh nach oben, also wird oben neben der Uhr, welche die Ortszeit richtig anzeigen, also im Takt der SI-Sekunde tickt, nun eine weitere Uhr aufgestellt, welche mit der Uhr unten synchronisiert wurde. Nun geht es los, der Sender beginnt, bei Uhren stehen auf 0 s und die ersten 5000 Schwingungen werden erzeugt. Und die Uhren laufen, aber die TAI Uhr läuft langsamer. Logisch denn unten geht die Uhr ja auch langsamer.

Die 5000 Schwingungen sind durch und die SI Uhr zeigt 94,765 s an und die TAI Uhr genau 50 s.

Zur Vertiefung:

05.000 Schwingungen | 094,767 s [SI] | 050,00 s [TAI]

Unglaublich ist dabei doch, es sind keine Schwingungen verloren gegangen oder aus dazugekommen.

Nun ist es schon fast geschafft, der Sender zeugt die nächsten 5.000 Schwingungen:

10.000 Schwingungen | 189,53 s [SI] | 100,00 s [TAI]

Und wenn der Sender dann ausgemacht wird, war es das eben, aber er kann so auch ewig weitersenden. Und so gehen die 10.000 Schwingungen eben in 189,53 s oben auf die Reise und kommen in der Zeit an in der die TAI Uhr eben bis 100 s lauft. Die SI Uhr steht oben dann auf 189,53 s. Es kann auch unten eine Uhr dazugestellt und mit der Uhr von oben synchronisiert werden, die muss dann eben entsprechend schneller gehen. Einstein hat das in einem Beitrag der hier im Forum auch reichlich zerkaut wurde ja auch beschrieben.

Wenn es jetzt noch nicht begriffen wurde, dann will es einfach nicht begriffen werden, dann ist der Protagonist einfach bockig wie ein kleines Kind, denn es ist mehr als unglaubwürdig, dass er dieses hier nicht begreifen kann, aber auf der anderen Seiten den Kollegen die RdG richtig erklärt. Denn das Zugbeispiel und die RdG ist ja wohl eine andere Nummer als das hier mit der Blauverschiebung. Die Blauverschiebung ist nun mal eine physikalische Tatsache da gibt es keinen Widerspruch, das passt alles sauber und richtig zusammen, wie die Tabelle ja auch sehr schön zeigt.

Ich finde das wurde doch gut auf den Punkt gebracht, die Tabelle hat was:

50.000 m | 10.000 Schwingungen | 189,53 s [SI] | 052,76 Hz [SI]
45.000 m | 10.000 Schwingungen | 189,20 s [SI] | 052,85 Hz [SI]
40.000 m | 10.000 Schwingungen | 188,66 s [SI] | 053,01 Hz [SI]
35.000 m | 10.000 Schwingungen | 187,74 s [SI] | 053,27 Hz [SI]
30.000 m | 10.000 Schwingungen | 186,18 s [SI] | 053,71 Hz [SI]
25.000 m | 10.000 Schwingungen | 183,53 s [SI] | 054,49 Hz [SI]
20.000 m | 10.000 Schwingungen | 179,05 s [SI] | 055,85 Hz [SI]
15.000 m | 10.000 Schwingungen | 171,46 s [SI] | 058,32 Hz [SI]
10.000 m | 10.000 Schwingungen | 158,61 s [SI] | 063,05 Hz [SI]
05.000 m | 10.000 Schwingungen | 136,85 s [SI] | 073,07 Hz [SI]
00.000 m | 10.000 Schwingungen | 100,00 s [SI] | 100,00 Hz [SI]

und keiner im MAHAG konnte dagegen argumentieren, es kam nur das übliche Gezeterte, sachlich aber nichts. Ich werde die Tabelle aufgreifen, wollte sie aber nicht einfach nur aus dem Zusammenhang reißen.
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