Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon Herr Senf » Samstag 13. August 2016, 01:39

Hallo Spacerat,
du siehst im MMI einfach nichts: weder klassisch noch relativistisch,
es ist festgenagelt im Laborsystem mit v=0, und Ätherdrift mit v>0 nicht gefunden.
Damit ist lediglich der Schallvergleich widerlegt, für die SRT völlig belanglos - Einstein hat's nicht interessiert..

Grüße Senf
ich will auch mal was dazu sagen
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon Spacerat » Samstag 13. August 2016, 01:49

Herr Senf hat geschrieben:du siehst im MMI einfach nichts:
Woher willst du denn wissen, was ich sehe? Du befindest dich doch gar nicht in meinem Bezugssystem. :lol:

Ich behaupte mal, dass du etwas nicht gesehen hast: Dort, wo ich in den letzten Beiträgen vertikaler Arm geschrieben habe, muss natürlich horizontaler Arm stehen und umgekehrt. :oops:
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon Herr Senf » Samstag 13. August 2016, 10:22

Das ist Wurscht:
das Ding wird eh gedreht, deshalb auch Kosinussatz.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 13. August 2016, 11:37

Spacerat hat geschrieben:Hallo Ralf

Natürlich ist das alles konsistent - warum denn nicht? Licht- bzw. EMG-Wellen bewegen sich im Vakuum wie Schall in Luft. Materie (Elektronen und Positronen) bewegt sich im Vakuum wie... tja, wie Materie halt. Kann sich denn wenigstens auch nur einer von euch vorstellen, wo sich überall die Abwesenheit von Materie (Vakuum) befindet? Nicht zufällig z.B. auch in dem Raum zwischen Elektron und Proton eines Wasserstoffatoms? Wer verletzt denn den Energiehaltungssatz wie und in welchen Bezugssystemen, wenn immernoch E=h*f gilt? Ich bin es nicht, der verschiedene Energien mißt, wenn er von Bezugssystem zu Bezugssystem springt. Warum konnte ein Äther wohl nicht detektiert werden, wenn es sich dabei um das Vakuum handelt? Vergeht die Zeit im vertikalen Arm eines MMI tatsächlich langsamer (SRT) oder brauchen die Photonen darin tatsächlich nur weniger Zeit (klassischer Doppler)? Gibt es für Experimente mehrere Interpretationsmöglichkeiten oder nicht? Für den Fall, das nicht, sollte man sich darüber zunächst erstmal klar werden, sonst kommt man nicht weiter - sucht evtl. noch weitere 80 Jahre erfolglos nach Dunkler Materie. Apropos: Bin ich in der Verlegenheit 80 Jahre lang erfolglos nach Gespenstern zu suchen, oder ihr?

Grüße

Hallo Manuel

Nein, ich gehe nicht auf dich ein. Warum auch - das ist schon so oft geschehen und du bemerkst es nicht einmal.

Hartmut Du schwafelst und versuchst Dich dahinter zu verstecken und nein Du bist nicht auf meine Fragen oder Hinweise eingegangen, nehmen wir mal das mit der Messung in den Laboren, welche mit Deiner universellen Zeit wie mehrfach erklärt so nicht mehr klappt. Dazu schweigst Du und zu den anderen Punkten schweigst Du auch, und nun willst Du gar nicht mehr antworten, weil Du eben keine Antworten weißt und Du sachlich lange am Ende bist.

Dann mal ganz allgemein, hier geht es ums Relativitätsprinzip, nicht um Deine "Theorie" oder das MME, oder noch andere Dinge, bleibt im Thema, und Du Hartmut willst damit nur ablenken und Dich verstecken. Möglichst viel labern, gibt viel was man dann bestreiten kann.

Willst Du nur fabulieren, und nichts sachliches hier zum Thema schreiben, bist Du off topic, hier also falsch. Musst dann einen anderen Thread aufmachen.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 13. August 2016, 12:48

Damit es mal nicht übersehen wird, in dieser schönen Box.

Hartmut hat hier im Forum mehrfach das Relativitätsprinzip "infrage" gestellt, meinte es "erweitern" zu müssen, mit einem absoluten System, behauptete es gäbe Probleme, die er entdeckt hätte und die wir damit nicht lösen könnten. Ich bat mehrfach dann darum doch die Dinge mal zu benennen, konkret, sachlich, und dazu einen eigenen Thread auf zumachen.

Hartmut hat sich dem nicht gestellt und einer sachlichen Diskussion verweigert. Ich habe dann diesen Thread selber aufgemacht, einen Beitrag aus einem anderen Thread von Hartmut dazu geklont und als Eingangsbeitrag genommen, Teile daraus zumindest.

Hier geht es also um die Kritik und die Aussagen von Hartmut zum Relativitätsprinzip, und nicht um andere Dinge, welche dann endlos und sehr ausschweifend debattiert werden könnten.

Ich sehe es bezeichnend, wenn sich Hartmut hier einem sachlichen Dialog nicht stellt und Fragen und Widersprüche aus seinen Behauptungen einfach ignoriert. Und Hartmut, das hier:
Spacerat hat geschrieben:... Falsch blah, falsch sülz...
ist ganz sicher nicht sachlich.

Jeder kann natürlich mit Hartmut über Gott und die Welt debattieren, hier im Thread aber ist das Relativitätsprinzip Topic, wer was anderes will, mache sich dann einen Thread dazu auf.

Persönlich sehe ich darin aber keinen Sinn, solange Hartmut das Relativitätsprinzip nicht richtig verstanden hat, da was mit Instanzen sieht, oder sehen will, oder gerne hätte, kann man nicht weiter kommen, die Grundlagen müssen im Rahmen der Physik zuerst richtig verstanden sein. Man sollte nur das kritisieren, was auch richtig verstanden ist.

Hier kann es also mit dem Beispiel weitergehen, man hat zwei oder drei zueinander ruhende Uhren und die werden synchronisiert. Und dann geht es weiter. Es muss auch einfach gehalten werden, und streng beim Thema das gerade aktuell ist, also konkret die Punkte einzeln thematisieren. Wenig Raum lassen um da was anderes zu bringen, abzulenken und abzuschweifen. Mir ist schon klar, dass Hartmut sich dann so einer Diskussion auf sachlicher Ebene kaum trauen wird zu stellen, dann traut er sich eben nicht und belegt damit dann dazu nicht in der Lage zu sein, dennoch bleibt das Thema hier streng vorgegeben.

Ich werde da nun sehr drauf achten, das MME gehört zwar schon wo mit zum Relativitätsprinzip, sprengt aber für Hartmut noch den Rahmen dessen was wer bei seinem Wissensstand richtig begreifen kann.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon Spacerat » Samstag 13. August 2016, 13:33

Du weißt es vermutlich nicht, darum zur Information, diese nette Box ist nur den Moderatoren vorbehalten. Ich habe die darum hier um Deinen Beitrag entfernt.


Ach so ist das... damit wäre dieser Beitrag obsolet, weil alles schon N mal geschrieben wurde, nur noch nicht in einem roten Kasten.

Von Manuel und anderen kein Verständnis mehr erwartend

Spacerat
Zuletzt geändert von Spacerat am Samstag 13. August 2016, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 13. August 2016, 13:58

Spacerat hat geschrieben:Manuel hat diesen Faden eröffnet, weil ich seiner Meinung nach das Relativitätsprinzip nicht verstanden haben soll.

Das ist nicht meine Meinung, dass ist offenkundig so Tatsache, kannst ja mal hier die Anderen dazu befragen.


Spacerat hat geschrieben:Demnach geht es in diesem Faden einzig und allein um seine verbohrten Ansichten und nicht darum, was ich darüber denke, deswegen mehrfach bereits geschrieben habe und er wiederholt nicht verstanden hat.

Es sind nicht meine verbohrten Ansichten, das Relativitätsprinzip ist in der Physik ganz klar definiert, so sehe ich es, so wird es gesehen, und Du stellst Dich eindeutig dagegen. Es gibt da nichts an der Definition zu diskutieren, die ist klar und eindeutig vorgegeben, keiner ist verbohrt, weil er sich an diese Definition hält.


Spacerat hat geschrieben:In der Physik verwendete man schon System- und Lokalzeiten, als er noch als Trinkjoghurt im Kühlregal stand und finally kippte sein heiß geliebtes Relativitätsprinzip, als GPS in den 90er Jahren der breiten Öffentlichkeit zugänlich wurde.

Siehst Du, damit belegst Du wieder, Du hast es nicht im Rahmen der Definition richtig verstanden, GPS kippt eben nicht das Relativitätsprinzip, sondern steht damit im Einklang. Wo siehst Du es denn da kippen? Warum sieht es kein Physiker kippen? Vermutlich sind die alle auch verbohrt?


Spacerat hat geschrieben:Sicherlich ist die GPS-Zeit weit weniger präzise, als Laboruhren, aber wen interessiert dies auf universaler Ebene schon?

Wer ist da auf "universeller" Ebene? Jeden Physiker in einem Labor interessiert es, seine Messungen mit einer so genauen Uhr und Zeit durchzuführen wie es möglich ist. Die interessiert es also ganz sicher.


Spacerat hat geschrieben:Außerdem gibt es, wie auch schon oft gesagt, Möglichkeiten zur Uhrensynchronisation, die mit 10e-9 zwar immer noch nicht so präzise wie Laboruhren sind, aber dafür über den Raum in Erdnähe und mit genügend Satelliten beliebig weit eine hinreichend synchrone Zeit und damit ein absolutes Bezugssystem liefern.

Die Möglichkeiten sind bekannt und unbestritten, nur taugt diese so verteilte Zeit nicht zur Messung von physikalischen Dingen. Du bekommst da fast beliebige Halbwertszeiten für Isotope, keine eindeutigen Spektren, alles schon mehrfach erklärt, darauf gehst Du mit keinem Wort weiter ein, wer ist hier wohl in sein absolutes Bezugssystem verbohrt? ;)


Spacerat hat geschrieben:Die Aussage, ich würde das Relativitätsprinzip in Frage stellen, ist schlichtweg gelogen.

Du solltest mich nicht einen Lügner nennen, wenn man das hier von Dir ja im Forum dazu lesen kann:
Spacerat » Sa 6. Aug 2016, 22:03 hat geschrieben: Ich habe mir Mühe gegeben und dazugelernt und das jede Menge. Dabei bin ich auf einige Probleme gestoßen, die ihr mit eurem Relativitätsprinzip bisher nicht lösen konntet und - davon bin ich vollkommen überzeugt - in naher Zukunft auch nicht lösen können werdet. Das Verständnisproblem liegt damit auf eurer Seite und nicht auf meiner. Dazulernen wollt ihr auch nicht - dazu seid ihr zu eitel - mir aber kann das nur vollkommen egal sein.

Spacerat » So 7. Aug 2016, 15:00 hat geschrieben:Man muss das Relativitätsprinzip nun mal so wie es ist aufgeben ...

Offenbar muss man es nicht so aufgeben, wie es ist, wie GPS zeigt, klappt es sehr gut.
Spacerat » So 7. Aug 2016, 20:53 hat geschrieben:Das Relativitätsprinzip, so wie es ist, sieht kein absolut ruhendes Bezugssystem vor, welches aber nötig ist, um das Universum zu erklären.

Damit stellst Du natürlich das Relativitätsprinzip in Frage, zustimmen liest sich sicher anders.


Spacerat hat geschrieben:Manuel macht nach wie vor keine Anstalten, sich über Hierachiesysteme - insbesondere der Baumstruktur - zu informieren. Somit ist eine sachliche Diskussion mit ihm leider nicht möglich.

Was soll ich mir da für Gedanken zu machen, ich habe Dir erklärt, solche Strukturen selber entwickelt zu haben, da ist alles klar, das hat so nicht mit dem Relativitätsprinzip zu tun.


Spacerat hat geschrieben:Nun gut, ich bin der Laie... Wenn ich als solcher nicht weiß, wie ich etwas in Manuels Sprache ausformulieren kann, dann hat das sicher damit zu tun, dass ich Fachwörter und Definitionen aus dem Bereich seiner Physik nicht kenne. Wenn ich dann etwas "einführen" will, wofür er in seiner Physik nicht mal ein Konzept hat, dann wird es um so schwieriger Fachwörter und Definitionen dafür zu finden und es bleibt nur, die Situation zu umschreiben und dabei evtl. abzuschweifen. Wenn dann auf diese Abschweifungen auch noch weiträumig eingegangen wird, kann ich da wohl am allerwenigsten für. Von Manuel und anderen kein Verständnis mehr erwartend.

Übst Du Dich nun wieder in der Rolle des armen Opfers? Es geht nicht um Fachwörter, das hier ist ganz einfach, Du weigerst Dich die Dinge im Rahmen der Physik richtig wie definiert zu verstehen.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 13. August 2016, 14:23

Moin Hartmut,

mal ganz konkret an einem Beispiel, ganz sachlich, gegeben ist ein roter Laser, jeder sieht sein rotes Licht wenn er ihn in der Hand hält, die Frequenz wird lokal wie in der Physik üblich gemessen und beträgt 425 THz. Es wird natürlich mit der lokalen SI-Sekunde gemessen.

Nun kann man den Laser überall mit hinnehmen, misst man seine Frequenz wie in der Physik üblich mit der lokalen SI-Sekunde, also in Eigenzeit, dann bleibt die Frequenz konstant, beobachtet wird auch immer nur dieselbe rote Farbe des Lichts.

Macht doch Sinn, dass die Frequenz so konstant ist und zu dem passt, was auch vor Ort beobachtet wird.

Kommst Du nun mit Deiner "universellen" Zeit daher, gibt die Dauer der Sekunde für die Messung vor, ändert sich die Frequenz des Lichts, je nach Höhe des Labors. Im extremen Fall könnte die dann zu blauem Licht passen, obwohl jeder sieht, der Laser strahlt rotes Licht aus.

Also die SI-Sekunde kann jeder Wissenschaftler lokal in seinem Labor selber mit einer Atomuhr ausmessen und dann damit die Frequenz des Lasers, Deine universelle Sekunde kann nicht im Labor gemessen werden, sondern muss wie auch immer übermittelt werden. Mit der gemessen stimmt die Farbe des Lasers nicht mehr und viele andere Dinge ebenso auch nicht mehr.

Also wo soll denn nun ein Vorteil bei Deiner universellen Sekunde und Zeit sein, und wo der Nachteil bei der SI-Sekunde und dem Messen in Eigenzeit? Offenkundig bringt Deine universelle Zeit Nachteile und zwar ganz gewaltige.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon nocheinPoet » Samstag 13. August 2016, 19:07

Moin Hartmut,

nun ein weiteres Beispiel, auch ganz sachlich, ich zeige Dir ein konkretes Problem mit Deiner universellen Zeit auf, vorab noch mal eine Definition des Relativitätsprinzips aus dem Internet:
Galileisches Relativitätsprinzip hat geschrieben:
Galileisches Relativitätsprinzip

Das galileische Relativitätsprinzip trifft eine Aussage über die Gleichwertigkeit von verschiedenen Bezugssystemen in der klassischen Physik, also bei Geschwindigkeiten weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit. Es lautet:

Alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt. In ihnen gelten die gleichen physikalischen Gesetze.

Daraus lassen sich Gleichungen ableiten, die es ermöglichen, die räumlichen und zeitlichen Koordinaten eines Punktes von einem Intertialsystem in ein anderes umzurechnen (GALILEI-Transformation).

Was bedeutet galileisches Relativitätsprinzip?

Bewegungen von Körpern und Kräfte auf Körper können in unterschiedlichen Bezugssystemen beschrieben werden. Ein solches System kann sich in Ruhe befinden. Es kann sich auch gleichförmig oder beschleunigt bewegen. So kann man z.B. die Bewegung einer Person in der Gondel eines Kettenkarussells von einem mit dem Erdboden verbundenen (ruhenden) Bezugssystem aus beschreiben. In einem solchen Bezugssystem führt die Person eine gleichförmige Kreisbewegung aus. Dabei wirkt eine Kraft in Richtung Zentrum der Drehbewegung, die Radialkraft.

In einem mitrotierenden Bezugssystem ruht die Person. Auf sie wirkt in diesem beschleunigten Bezugssystem eine Kraft nach außen, die Zentrifugalkraft.

Eine spezielle Gruppe von Bezugssystemen sind Inertialsysteme, also solche Systeme, in denen das Trägheitsgesetz gilt. Alle nachfolgenden Aussagen beziehen sich auf solche Inertialsysteme. Daraus ergibt sich auch der Bezug zu G. GALILEI, der als Erster das Trägheitsgesetz formulierte.

Befindet man sich z.B. in einem abgeschlossenen Raum, dann kann man durch einfache physikalisch Experimente nicht entscheiden, ob dieser Raum ruht oder ob er sich geradlinig und gleichförmig in irgendeiner Richtung bewegt.

Ein Körper, der an einer Feder hängt, dehnt diese Feder. Ein rollender Ball bewegt sich geradlinig. Lässt man einen schweren Körper los, so fällt er nach unten. Eine Waage, auf die man sich stellt, zeigt einen bestimmten, immer gleichen Wert an. Die verschiedenen Inertialsysteme sind offensichtlich gleichberechtigt. Körper verhalten sich in ihnen in gleicher Art und Weise. Das ist eine grundlegende Aussage für die klassische Physik und wird als galileisches Relativitätsprinzip bezeichnet. Galileisches Relativitätsprinzip bedeutet:

Alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt. In ihnen gelten die physikalischen Gesetze in gleicher Art und Weise.


https://www.lernhelfer.de/schuelerlexik ... etsprinzip

Hat also nicht mit einer Hierarchie in Deinem Sinne zu tun.


So nun das Beispiel, es sollen Sender mit 100 MHz gebaut werden, die sollen natürlich überall mit 100 MHz senden. Die Sender werden in Fabriken gebaut, die sich auf unterschiedlichen Höhen befinden.

Heute ist das recht einfach, in jeder Fabrik steht ein Atomuhr, welche die lokale Eigenzeit misst, also die SI-Sekunde. Die Sender werden nun mit dieser Sekunde lokal vermessen und geeicht.

Bringt man nun Sender aus den unterschiedlichen Fabriken auf gleicher Höhe zusammen, senden alle auch dort immer gleich mit 100 MHz.

Würde man in den Fabriken nun Deine universelle Zeit zum Eichen und Einmessen der Sender verwenden, würden die zusammengebracht an einem Ort dort mit unterschiedlichen Frequenzen senden, also nicht mehr alle mit 100 MHz. Auch wenn Du die an dem gemeinsamen Ort mit Deiner universellen Zeit misst.

Damit die Sender also die gleiche Frequenz an dem einen gleichen Ort hätten, müssten diese in den Fabriken mit Deiner Sekunde gemessen auf unterschiedliche Frequenzen geeicht werden, je nach Höhe.

Um die benötigte Frequenz dafür zu bestimmen, wenn man mit Deiner Sekunde in den Fabriken arbeitet, braucht man neben Deiner Sekunde dann auch die Höhe der Fabrik über dem Meeresspiegel. Und zur Berechnung der Frequenz dann die Relativitätstheorie.

Also bietet da Deine universelle Zeit nicht nur keinen Vorteil, sondern hat offenkundig Nachteile. Die SI-Sekunde ist also der Deinen klar überlegen, 100 MHz sind eben so immer 100 MHz, egal wo der Sender auf welcher Höhe gebaut wird und egal wo auf welcher Höhe er später sendet.
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Re: Spacerat - Kritik am Relativitätsprinzip

Beitragvon Spacerat » Samstag 13. August 2016, 20:20

Einfach unglaublich... du meinst tatsäclich, nach Gott weiß wievielen Diskussionen, Beiträgen und Pipapo, dass ich das nicht verstanden habe? Sag' einfach Bescheid, wenn wir mit den daraus folgenden Konsequenzen weiter machen können. Wenn du dann soweit bist, lese dir meine Beiträge noch mal in aller Ruhe durch.

Alternativ bleib halt bei deinen Ansichten - is auch wurscht.
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